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Einfluss asymptomatischer Rückenmarksläsionen auf den MS-Verlauf

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LUGANO (Biermann) – Sind im MRT asymptomatische Läsionen im Rückenmark feststellbar, deutet dies auf ein erhöhtes Schubrisiko bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) hin. Dies geht aus einer Studie eines schweizer-italienischen Forscherteams hervor.

Für diese hatten sich 103 Studienteilnehmer mit RRMS (65 Frauen, mittleres Alter 43 Jahre) über mehrere Jahre hinweg drei MRT-Untersuchungen des Kopfes und des Rückenmarks unterzogen. Die erste erfolgte zu Studienbeginn (t1), die zweite nach 12 bis 36 Monaten (t2) in einer Phase, in der die Teilnehmer klinisch stabil waren, die dritte mindestens 24 Monate nach der zweiten (t3).

Bei der zweiten MRT, die im Median 17 Monate nach der Erstuntersuchung (13-26 Monate) stattfand, war bei 25,2 Prozent beziehungsweise 43,7 Prozent mindestens eine neue asymptomatische LäsionAls Läsion bezeichnet man die Schädigung/Verletzung von Nervengewebe, ein typisches Beispiel für die MS sind aktive Läsionen im ZNSZentralnervensystem, die Areale mit aktiven Entzündungsprozessen (Entzündungsherde) kennzeichnen. des Rückenmarks beziehungsweise eine asymptomatische Läsion des Gehirns feststellbar.

Gegenüber Studienteilnehmern, bei denen zu t2 keine neuen Läsionen feststellbar waren, hatten Personen mit asymptomatischen Läsionen des Rückenmarks und/oder asymptomatischen Läsionen des Gehirns ein signifikant erhöhtes Risiko, im Zeitraum bis zur dritten Messung (medianes Intervall: 42 Monate) einen Schub zu erleiden. Auf das Risiko der Behinderungsprogression hatte das Auftreten von Läsionen keinen Einfluss.

„Eine asymptomatische Läsion des Rückenmarks trat bei etwa einem Viertel unserer Studienteilnehmer auf. In Kombination mit einer asymptomatischen Läsion im Gehirn trägt sie maßgeblich zur Vorhersage des künftigen MS-Verlaufes bei“, schlussfolgern die Autoren abschließend.


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