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Glücklich und gesund - ein Zusammenhang ist auch wissenschaftlich nachweisbar

JENA (Biermann) – Glück wirkt sich auf viele unterschiedliche Lebensbereiche aus. So stärkt das Glücksgefühl beispielsweise auch die Gesundheit und erhöht den beruflichen Erfolg.

Fast jeder Mensch kennt wahrscheinlich den Wunsch, in einem Moment des Glücks die Zeit anhalten zu wollen. Schließlich führt das intensive Gefühl dazu, dass wir uns rundum wohl fühlen. Aber auch auf andere wichtige Faktoren unseres Lebens übt es einen positiven Einfluss aus, wie eine aktuelle Untersuchung aus Jena verdeutlicht.

Die Wissenschaftler nutzen für ihre Analysen Datensätze aus Großbritannien: 15 Jahre lang hatten dort Studienteilnehmer regelmäßig über ihr Wohlergehen berichtet und es anhand einer detaillierten Skala bewertet. Sie beantworteten beispielsweise die Fragen, wie glücklich sie seien oder wie stark sie unter Stress, Depression oder Ängsten litten. Darüber hinaus machten sie Angaben zu bestimmten Lebensumständen wie zur Gesundheit und zum beruflichen Erfolg.

Für die Wissenschaftler war es wichtig, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Faktoren zu erkennen. „Dafür braucht man eine globale Perspektive: Faktoren wirken nicht einzeln und unabhängig voneinander, alle Faktoren beeinflussen sich auch gegenseitig“, erläuterte Martin Binder, „und das über unterschiedlich lange Zeiträume.“ Binder leitete die Untersuchungen am Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik.

Die Auswertung der Aufzeichnungen zeigte zwei deutliche Verbindungen auf. So berichteten Menschen, die nach eigenen Angaben glücklicher geworden waren, auch davon, dass sich ihre Gesundheit verbesserte und beispielsweise ihr Einkommen anstieg. Das neuerlangte Wohlbefinden führte also auch zu positiven Veränderungen in anderen Lebensbereichen. Allerdings fanden die Wissenschaftler auch heraus, dass beispielsweise ein höheres Einkommen zu einem sinkenden Wohlergehen in den Folgejahren führen kann. Dieses Phänomen sei als „hedonische Anpassung“ bekannt – Menschen gewöhnen sich an die positiven oder negativen Umstände, sodass der Einfluss nicht dauerhaft Bestand habe.


Quelle: Max-Planck-Institut für Ökonomik, Mitteilung vom 31. Januar 2011

 

 


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