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Hormonbehandlung reduziert die Schubrate

Hormonbehandlung reduziert die Schubrate
Eine US-amerikanische Studie belegt: Das Hormon Östriol vermindert die Schubrate bei MS-Patienten. Vorausgegangen war der Untersuchung die Beobachtung, dass bei schwangeren Frauen die Schubrate deutlich niedriger liegt als bei anderen Betroffenen.

LOS ANGELES (Biermann) – Das Hormon Östriol scheint in Kombination mit dem Immunmodulator GlatirameracetatSubstanz, die zur immunmodulierenden Dauertherapie bei Multipler Sklerose eingesetzt wird und Ähnlichkeit mit einem Bestandteil der MyelinscheideNervenfaserhülle, die das Axon umgibt und aus Myelin gebildet wird. hat. die Schubrate bei Multipler Sklerose (MS) zu reduzieren. Dies geht aus einer Studie US-amerikanischer Wissenschaftler hervor.

Ihrer Untersuchung lag die Beobachtung zugrunde, dass die Schubrate bei Frauen mit MS während einer Schwangerschaft deutlich reduziert ist. Während der Schwangerschaft ist der Östriolspiegel erhöht. Außerdem hatte sich das Östrogen in Grundlagenstudien als entzündungshemmend und neuroprotektiv erwiesen.

Entsprechend teilten die Forscher 164 Frauen mit MS (18 bis 50 Jahre), die sich täglich 20 mg Glatirameracetat injizierten, zufallsverteilt der Einnahme von 8 mg Östriol (n = 83) oder Placebo (n = 81) zu. Studienendpunkt nach zwei Jahren war die jährliche Schubrate.

Dabei zeigte sich, dass diese in der Östriol-Gruppe mit 0,25 SchübeEin Schub bei MS bedeutet, dass neue Symptome oder Beschwerden auftreten oder sich schon bestehende Krankheitszeichen verschlimmern. Dies ist Ausdruck einer erneuten Entzündungsaktivität im Gehirn./Jahr deutlich niedriger war als in der Placebo-Gruppe (0,37 Schübe/Jahr). Der Anteil von Studienteilnehmerinnen mit schweren Nebenwirkungen unterschied sich zwischen beiden Gruppen nicht signifikant (10 % vs. 13 %). Allerdings kam es in der Östriol-Gruppe häufiger zu Zyklusunregelmäßigkeiten (23 % vs. 4 %), vaginale Infektionen waren in der Hormon-Gruppe hingegen seltener (1 % vs. 11 %).

Um diese Ergebnisse zu überprüfen und mögliche Auswirkungen auf den Zuwachs von Behinderungen zu erforschen, sei eine Phase-III-Studie zur Wirkung von Östriol bei schubförmig-remittierender MS notwendig, schlussfolgern die Autoren.


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