Was ist der Login?

Sie können sich über einen Klick auf das Icon oben rechts,
wie gewohnt, bei Aktiv mit MS anmelden.

Sie können ab sofort für zukünftige Besuche auch direkt angemeldet bleiben.



Immunangriffe bei MS: verantwortlicher Botenstoff identifiziert

 

ZÜRICH (Biermann) – Forscher der Universität Zürich haben am Tiermodell der Multiplen Sklerose den Botenstoff identifiziert, der Immunzellen dazu veranlasst, die körpereigenen Nervenzellen zu attackieren. Wenn es gelingt, den Botenstoff auszuschalten, könnte die Entstehung der Krankheit gestoppt werden, sind die Forscher optimistisch.

Auf die Spur des als GM-CSF bezeichneten und bereits seit längerem bekannten Botenstoffs waren die Forscher gekommen, als sie feststellten, dass Mäuse, die kein GM-CSF bilden konnten, auch nicht an MS erkrankten. Gelang es den Forschern, bei bereits erkrankten Mäusen den Botenstoff außer Funktion zu setzen, wurde die Erkrankung geheilt.

In einer klinischen Studie werden aktuell Personen, die unter rheumatoider Arthritis leiden, mit  AntikörperAntikörper werden von so genannten B-Lymphozyten gebildet. Sie bilden mit einem Antigen, für das sie spezifisch sind, einen so genannten Antigen-Antikörper-Komplex. Durch diese Komplexierung werden verschiedene Abwehrmechanismen aktiviert. gegen GM-CSF behandelt, die den Botenstoff blockieren. Ende 2011 soll eine Studie mit MS-Betroffenen folgen.

"Ob MS-Patienten von dieser Therapieform tatsächlich profitieren werden, ist noch unklar. Ein zurückhaltender Optimismus ist da angebracht", sagte der Leiter der Studie, Prof. Burkhard Becher. Unabhängig davon glaubt das Team jedoch, dass die Studie einen großen Einfluss auf die Forschung haben wird.
"Die Erkenntnisse bringen uns ein Riesenstück weiter. Wir verstehen jetzt viel besser, wie eine entzündliche LäsionAls Läsion bezeichnet man die Schädigung/Verletzung von Nervengewebe, ein typisches Beispiel für die MS sind aktive Läsionen im ZNSZentralnervensystem, die Areale mit aktiven Entzündungsprozessen (Entzündungsherde) kennzeichnen. im Gehirn entstehen kann."


Quelle:
Universität Zürich, 24.April 2011, Nature Immunology, doi: 10.1038/ni.2027



 

 

 


Schlagworte / Themen


Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu. Mehr erfahren
Okay
Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu.
Mehr erfahren
Okay