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Kaiserschnitt erhöht das MS-Risiko

ISFAHAN (Biermann) – Kinder, die per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblicken, haben als Erwachsene ein höheres MS-Risiko als vaginal entbundene Kinder.

Dies berichten iranische Wissenschaftler in der Zeitschrift Multiple Sclerosis.
Sie hatten die Umstände der Geburt von mehr als 400 MS-Betroffenen und 900 nicht betroffenen Geschwistern verglichen. Faktoren, die sie dabei unter die Lupe nahmen, waren die Entbindungsform (vaginal oder per Kaiserschnitt), die Schwangerschaftswoche bei der Geburt und die "Rangfolge" in der Geschwisterschar.

Wie sich herausstellte, hatten vor allem Frauen, die per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickt hatten, ein deutlich erhöhtes MS-Risiko. Auch das Alter bei Erstmanifestation der MS wurde vom Entbindungsmodus beeinflusst: Bei Betroffenen, die per Kaiserschnitt zur Welt gekommen waren, war die MS im Schnitt drei Jahre früher aufgetreten aus als bei "normal" Geborenen. Ob die Betroffenen Erstgeborene waren oder bereits Geschwister hatten, als sie auf die Welt kamen, hatte keinen Einfluss auf das MS-Risiko.



Quelle: Mult Scler, 7. Oktober 2011; doi: 1352458511424904


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