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Lachs schützt vor Myelinabbau

BERGEN (MedCon) – Eine fischreiche Ernährung könnte bei demyelinisierenden Erkrankungen schützend wirken. Dies postulieren zumindest norwegische Wissenschaftler in der Zeitschrift Clinical Nutrition nach Versuchen an Mäusen.

Sie hatten das Verhalten und die Aktivität der Tiere unter drei verschiedenen Ernährungsregimen untersucht, die aufgrund der Gabe einer giftigen Substanz Demyelinisierungssymptome des zentralen Nervensystems (Cuprizone-Modell der Multiplen Sklerose) zeigten. Die Diäten enthielten entweder Lachsfilets, die reich an marinen n-3-mehrfach ungesättigten Fettsäuren (n-3 PUFA) waren, oder Lebertran, der ebenfalls reich an marinen n-3 PUFA war, oder als Kontrolle Sojabohnenöl mit einem hohen Anteil n-6 PUFA.

Dabei fanden sie nach sechs Wochen in den Gehirnen der Mäuse aus der Lachsgruppe signifikant weniger Demyelinisierungen als in den beiden anderen Gruppen. Außerdem zeigten sie weniger Gewichtsverlust und mehr Aktivität.

"Eine Lachsdiät scheint vor den Verhaltensänderungen zu schützen, die durch die künstlich ausgelöste Demyelinsierung ausgelöst werden, was darauf hindeutet, dass eine Fischdiät bei demyelinisierenden Erkrankungen schützend wirken könnte", schlussfolgern die Wissenschaftler aus ihren Befunden.

Quelle: Torkildsen Ø et al., Clin Nutr. 2008 Nov 28. www.elsevier.com

 

 


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