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Licht ins Dunkel bringen – Tipps gegen Wintermüdigkeit

Herbstliche Stimmung in der Natur
Grau, düster, kurz – so könnte man die meisten Wintertage beschreiben. Da ist es kein Wunder, dass sich viele Menschen zu dieser Zeit antriebslos und müde fühlen. Bei etwa zwei Drittel der MS-Betroffenen kommt die Fatigue noch hinzu. Doch was steckt eigentlich hinter der Wintermüdigkeit?

Und wie können wir ihr entgegenwirken?

Unsere innere Uhr richtet sich vor allem nach den Lichtverhältnissen. Fällt Tageslicht auf die Netzhaut des Auges, wird zum Beispiel die Bildung des Hormons Melatonin gehemmt. Dunkelheit regt dagegen die Ausschüttung dieses Botenstoffes an. Melatonin signalisiert unserem Körper, dass es Zeit ist, zu schlafen und sich auszuruhen. Der Energieverbrauch wird heruntergesetzt und der Blutdruck gesenkt. Gleichzeitig setzt der menschliche Körper bei Lichteinfall ins Auge Serotonin frei. Das sogenannte Glückshormon sorgt dafür, dass die Stimmung steigt.

Licht gegen Müdigkeit

Lichtmangel und die vermehrte Ausschüttung von Melatonin im Winter können auch die FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus. bei MS-Betroffenen verstärken. Solche Faktoren, die indirekt zu vermehrter Müdigkeit führen, bezeichnet man als sekundäre Fatigue. Ihnen kann man zum Beispiel mithilfe einer Lichttherapie vorbeugen.

Betroffene sitzen hierzu vor einer speziellen Tageslichtlampe, die möglichst zwischen 2.500 und 10.000 Lux haben sollte. Das ist deutlich mehr als bei einer normalen Lampe und sorgt für die Ausschüttung der oben genannten Hormone. Während der Lichttherapie können Betroffene die Zeit nutzen, um zu entspannen. Zeitung lesen oder frühstücken – das Licht entfaltet seine Wirkung auch durch die geschlossenen Augenlider hindurch. Es reicht aus, regelmäßig in die Richtung der Lampe zu schauen.

Frisches Obst und frische Luft

Wer sich tagsüber die Zeit für einen Spaziergang an der frischen Luft nimmt, kurbelt auf natürliche Weise die Serotonin-Produktion an. Denn selbst bei bewölktem Himmel ist das Tageslicht noch drei- bis viermal so stark wie die Zimmerbeleuchtung. Auch einige Lebensmittel begünstigen die Ausschüttung von Serotonin. Glücklich machen kann zum Beispiel ein winterlicher Obstsalat aus Bananen, Ananas und Weintrauben.

Wintermüdigkeit oder Fatigue?

Mithilfe der oben genannten Tipps können Betroffene auf ermüdende Faktoren einwirken. Die MS-bedingte Fatigue bezeichnet jedoch eine grundsätzliche Abnahme der Energie und kann sich daher trotzdem bemerkbar machen. Betroffene sollten deshalb auch im Winter feste Ruhe- und Entspannungsphasen in ihren Alltag integrieren und zum Beispiel Zeit für ein kurzes Nickerchen einplanen.



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