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Lösen Autoantikörper MS aus?

HAMBURG (Biermann) – Autoantikörper und die Entschlüsselung einzelner genetischer Varianten, die für Multiple Sklerose (MS) spezifisch sein könnten, stehen derzeit im Fokus der MS-Forschung. Erste Ergebnisse dazu konnte der stellvertretende Vorstandssprecher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes MS (KKNMS), Prof. Bernhard Hemmer, auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vorstellen.

Auf der Suche nach Autoantikörpern, die für die Entstehung der Multiplen Sklerose verantwortlich sein könnten, wurden die Forscher bereits fündig: Bei fast 50 Prozent ihrer Studienteilnehmer mit  MS konnten die Wissenschaftler einen Autoantikörper nachweisen, der sich gegen den Kaliumkanal KIR 4.1 richtet. Der Autoantikörper könnte als Biomarker zukünftig die Diagnose der MS erleichtern und darüber hinaus weitere Anhaltspunkte zur Pathogenese liefern, sind die Forscher optimistisch.

Auch die Entschlüsselung weiterer MS-spezifischer Genvarianten trägt zu einem besseren Verständnis der Multiplen Sklerose bei. Erst kürzlich hatten MS-Forscher gezeigt, dass ein verändertes Erbgut des TNF-Rezeptors chronische Entzündungsprozesse fördert. Aus dieser Erkenntnis ließen sich auch neue Ansatzpunkte für Therapien ableiten, erläuterte Prof. Ralf Gold, Mitglied des Vorstands von DGN und KKNMS, der an der Studie beteiligt war.


Quelle: DGN, Pressemitteilung vom 28.09.2012





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