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Mit Ausdauersport gegen Depressionen ankämpfen

TÜBINGEN (BIERMANN) – Ausdauersport kann bei wiederkehrenden Depressionen helfen, das konnten Tübinger Ärzte zumindest für ältere Frauen nachweisen.

Sportler berichten häufig davon, dass das Radfahren, Walken oder Schwimmen ihre Stimmung hebt. Geprüft haben das Ärzte und Wissenschaftler der Uniklinik Tübingen, indem sie die Konzentration des Nervenfaktors BDNF (brain-derived neurotrophic factor) im Blut von älteren Frauen vor und nach einer halben Stunde Fahrradfahren gemessen haben. Dieser Nervenfaktor spielt bei der Entstehung einer Depression eine zentrale Rolle.

Im Vergleich zu Gesunden war die Konzentration an BDNF bei den Frauen, die unter Depressionen litten, geringer, bevor sie auf das Fahrrad stiegen. Während des Trainings erhöhte sich die Konzentration, sodass die Frauen nach 30 Minuten normale Werte aufwiesen. Damit konnten die Wissenschaftler eine positive Wirkung von Ausdauersport nachweisen – und eventuell die Ursache für die stimmungsaufhellende Wirkung des Sports darstellen.

Viele Multiple-Sklerose-Patienten leiden zeitweise auch unter Depressionen, häufig verursacht durch den ungewissen Krankheitsverlauf. Die sportliche Betätigung kann eventuell dazu beitragen, dass sich diese Symptome bessern und damit auch die Lebensqualität steigt.

Quelle: Universitätsklinikum Tübingen, Mitteilung vom 12. Februar 2010

 

 


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