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Miteinander füreinander ins neue Jahr

Im Herbst letzten Jahres hatten wir unsere tolle Aktion "Miteinander füreinander". Betroffene haben Ihre Erfahrungen und Tricks verraten, die helfen können, den Alltag mit MS zu erleichtern. Diese möchten sie mit anderen Betroffenen teilen – Ihnen sozusagen mit auf den Weg geben, um miteinander füreinander da zu sein. Und passend zum neuen Jahr kann so ein Tipp vielleicht auch zu einem guten Vorsatz werden. Ist einer für Sie dabei?  

Brigitte Krug - Schreiben hilft mir

Um den manchmal traurigen Gedanken wegen MS zu entfliehen, denke ich mir Kurzgeschichten aus. Je nach Stimmung sind sie eher tröstend, motivierend oder einfach nur lustig. So kann man abschalten und immer wenn böse Gedanken hoch kommen, sich seine Geschichten durchlesen und wieder gute Laune bekommen.

A. Knörle - Die Sorgen einfach wegschwimmen

Meine Familie und ich haben uns einen eigenen Pool in den Garten gebaut. So kann ich immer, soweit es das Wetter zulässt, ein paar Runden im Wasser ziehen. Durch das regelmäßige Schwimmen fühle ich mich gleich viel besser und fitter.  

R. Fuchs - Immer höher hinaus

Ich bin nicht schwer betroffen von MS. Sozusagen habe ich großes Glück. Ich gehe so oft wie nur möglich zum Klettern. Für mich ist es ein unglaublich guter Ausgleich zu den zahlreichenden Ausfallerscheinungen, die im Gehirn auftreten.

A. Schulz - Niemals aufgeben

Ich weiß seit 3 ½ Jahren von meiner MS. Da ich am Meer lebe, esse ich mind. 3 x die Woche frisch gegrillten Fisch. Zudem ernähre ich mich sehr gesund und ausgewogen. Ich gehe 2 bis 3 x die Woche zum YogaDer indischen Entspannungstechnik liegt der enge Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele zugrunde. Bestimmte Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) sowie Konzentrations- und Entspannungsübungen verbessern das Körperbewusstsein sowie die Wahrnehmung innerer Prozesse. Yoga soll bei regelmäßiger Anwendung stressbedingten Störungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen entgegenwirken. Yoga fördert zudem die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für innere Ausgeglichenheit., Pilates und Bodybalance. Schon vor meiner Diagnose war ich leidenschaftliche Salsa Tänzerin, was ich bis heute noch bin. Tauchen war ich dieses Jahr auch auf den Kapverdischen Inseln und es war ein tolles Gefühl wieder unter Wasser zu sein.

Was ich noch mit auf den Weg geben möchte ist, für alle die erst kürzlich die Diagnose MS erhalten haben, dass man immer positiv und aktiv dem ganzen gegenüber stehen soll.

Heike Vornberger - Planen hilft

Ich weiß seit 2 1/2 Jahren von meiner MS. Mir macht die FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus. auch zu schaffen. Aber es erleichtert, wenn ich heute genau weiß, was ich morgen oder vielleicht auch übermorgen den ganzen Tag über mache. Am Anfang hatte ich sogar einen Plan, wo ich alles aufgeschrieben hatte, was ich wann, wo und wie lange mache. Auch Ruhepausen sind aufgeschrieben. Autogenes TrainingMethode zur Selbstentspannung. und progressive Muskelentspannung helfen immer – und das kann man auch in den Wartezeiten beim Doc machen.

Sabine Lutz - Beobachten und handeln

Eigentlich ist ein Mehrtagestörn auf einem Rolli-tauglichen Segelschiff so etwas wie eine ideale Bedienungsanleitung zum Umgang mit Multipler Sklerose. Die allseits bekannten Tipps lauten: in Bewegung bleiben, Kontakte pflegen, Neues entdecken und das Wohlbefinden fördern. Auf dem Schiff muss man jeden Tag genau beobachten, wie das Wetter wird und dann entsprechend handeln. Bei der MS ist es genauso: Ich lebe von Tag zu Tag und muss mich ganz genau beobachten.

Angelika Wagner - Auf den Körper hören

Für MS-Betroffene, die wie ich sportliche Aktivitäten unternehmen, ist es ganz wichtig, auf seinen eigenen Körper zu hören und sich nicht zu überfordern. Der Körper weiß ganz genau, was er kann und was nicht. Und er sendet die entsprechenden Signale. Diese sollte man in jedem Fall ernst nehmen. Die MS lehrt einen schon, die eigenen Grenzen, die man unweigerlich erfährt, zu akzeptieren.

Elvira Wiegard - Körper und Geist entspannen

Ich glaube, dass kein Betroffener die Diagnose MS wirklich verarbeiten kann. Und das ist purer Stress. Hier können Entspannungstechniken wie Reiki oder Klangschalen-Therapie beste Dienste leisten. In tiefster Entspannung können Körper und Geist regenerieren, ja gesunden. Bei regelmäßiger Anwendung kann der Heilungseffekt umso größer sein. Ich denke, mit der Zeit bekommt man ein neues Gefühl und eine veränderte Wertschätzung für die Dinge um einen herum.

Susanne Kempf - Viele Aspekte sind wichtig

Ich selbst habe ja erfreulicherweise wenig körperliche Beeinträchtigungen, aber ...

... auch wenn man die MS im Alltag möglichst nicht an sich heranlassen möchte (insbesondere, wenn man wenig Probleme damit hat), sollte man unbedingt auch auf die kleinsten Signale seines Körpers hören, ihm folgen. Auch wenn man in "gesunden Zeiten" ein Nachtmensch war, jetzt jedoch merkt, dass dies anders geworden ist, sollte man auf den Körper hören, den neuen Schlaf-Wach-Rhythmus akzeptieren

... man sollte sich immer wieder kleine Ruhepausen gönnen, Tätigkeiten nicht bis zur Erschöpfung ausüben, sondern nach "Kurzstrecken" eine Ruhepause einlegen

... man sollte sich immer wieder belohnen – mit einem kleinen Spaziergang, einem Café-Besuch, einem spannenden Buch o. Ä. Man sollte sich kleine Ziele suchen, auf die man sich freuen kann

... Entspannungsmomente um die Therapie herum sind wichtig. Jeder muss sich seine eigene Entspannungsform suchen, für den einen ist es Yoga, für den anderen ein warmes Bad in der Wanne

... Offenheit entlastet. Das Verschweigen der Krankheit gegenüber Freunden und Kollegen belastet und macht unsicher. Offenheit entkrampft und öffnet viele neue Türen

... auch wenn es schwerfällt, das Akzeptieren der Krankheit hilft. Sich dagegen aufzulehnen macht traurig und krank.


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