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MS und Jugend

Junge Leute
Die Schule nervt, die Eltern werden schwierig. Nicht nur körperlich machen Jugendliche während der Pubertät Veränderungen durch. Hormonumstellungen führen zu Stimmungsschwankungen, Konflikte und Unsicherheiten scheinen vorprogrammiert.

Generell ist es in dieser Lebensphase wichtig, Ängste ernst zu nehmen und seinen eigenen Weg zu finden. Junge MS-Betroffene erhalten hierzu bei den unterschiedlichsten Anlaufstellen Hilfe und Unterstützung.

Wie schaffe ich den Schulabschluss? Was ziehe ich zur Party am Freitag an? Nimmt mich mein Schwarm überhaupt wahr? Für Jugendliche bedeutet die Pubertät eine Zeit des Umbruchs. Themen wie Sexualität, erste Liebe und Leistungsdruck in der Schule rücken plötzlich in den Fokus und können zu einem regelrechten Gefühlschaos führen. Bei jungen MS-Betroffenen werden diese Emotionen möglicherweise noch durch die Diagnose verstärkt. Sie überlegen, wem sie sich anvertrauen, wie ihr Umfeld reagiert und welchen Einfluss die MS auf ihr Leben hat. Zu den Ängsten des Erwachsenwerdens kommen Unsicherheiten, die die Multiple Sklerose betreffen. 

Familie und Freunde als wichtige Stütze

Familie und Freunde bieten in solchen Situationen Halt und Unterstützung. Vor allem bei Minderjährigen wissen die Eltern als erstes von der Diagnose. Betroffene können mit ihnen Ängste teilen und Hoffnungen thematisieren, ohne viel erklären zu müssen. Da das Eltern-Kind-Verhältnis in der Pubertät jedoch oftmals schwierig ist, werden auch Freunde immer wichtiger.

Hilfreich kann es sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder von den persönlichen Erfahrungen anderer zu erfahren. Im digitalen Zeitalter bieten vor allem soziale Medien eine große Chance. Jack Osbourne, Sohn der Metal-Legende Ozzy Osbourne, erhielt die Diagnose 2012 und verarbeitet seitdem seine Erlebnisse in einem persönlichen Blog (www.youdontknowjackaboutms.com). Hier lädt er zum Beispiel Videos von Treffen mit anderen Betroffenen hoch und lässt die Leser an seinen Erfahrungen teilhaben.

Beratungsangebote speziell für Kinder und Jugendliche

Auch auf Facebook gibt es zahlreiche Foren, in denen sich junge MS-Betroffene oder deren Angehörige mit anderen austauschen können. Die Seite „Kinder und Jugendliche mit Multipler Sklerose“ beispielsweise ist ein erster Anlaufpunkt. Wer möchte, kann über die öffentliche Seite einer privaten Gruppe beitreten, in der zugehört, getröstet, aber auch gelacht wird. Die Initiatoren beschreiben das geschlossene Forum als einen „sicheren Ort, um sich öffnen zu können.“ de-de.facebook.com/Kinder-und-Jugendliche-mit-Multipler-Sklerose-430051867117803/

Persönliche Beratungs- und Therapieangebote speziell für Kinder und Jugendliche, erhalten Betroffene darüber hinaus im Deutschen Zentrum für MS im Kindes- und Jugendalter der Universitätsmedizin Göttingen. Termine für die MS-Sprechstunde können unter der Telefonnummer 0551-39-13241 vereinbart werden.

Das Aktiv mit MS Serviceteams bietet ebenfalls eine Anlaufstelle für Fragen rund um das Leben mit Multipler Sklerose und ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr und samstags bis 12:00 Uhr zu erreichen. Termine und Treffpunkte verschiedener Selbsthilfegruppen findet man in der Rubrik MS Veranstaltungen auf www.aktiv-mit-ms.de.

Quellen: 

 

 


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