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MS verdoppelt das Migräne-Risiko

OXFORD (Biermann) – Menschen mit Multipler Sklerose (MS) haben doppelt so häufig mit Migräne zu kämpfen wie Menschen ohne MS. Dies ergab nun eine groß angelegte Literaturstudie britischer Wissenschaftler. Immer wieder hätten Untersuchungen zu einem möglichen Zusammenhang zwischen MS und Migräne widersprüchliche Ergebnisse erbracht, begründen Julia Pakpoor und Kollegen ihren Forschungsansatz. Dabei sei es für eine gute Behandlung so wichtig, dass Ärzte über einen möglichen Zusammenhang informiert seien.

Bei der Auswertung der Ergebnisse von acht Studien mit mehr als 260.000 Teilnehmern mit und ohne MS fanden die Wissenschaftler tatsächlich einen signifikanten Zusammenhang zwischen den chronischen Kopfschmerzen und MS. Danach haben Menschen mit MS ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Migräne – vor allem die Form ohne Aura – wie andere Menschen.

Aus diesem Grund sollten Ärzte MS-Betroffene immer auch nach Migränesymptomen befragen, empfehlen die Wissenschaftler. Eine gezielte Behandlung des chronischen Kopfschmerzes könne die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern.


Quelle: PLoS ONE 7(9): e45295. doi:10.1371/journal.pone.0045295

 

 


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