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Neuer Nachweis für Multiple Sklerose in Aussicht

HANNOVER (Biermann) – Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover und der Ruhr-Universität Bochum haben eine neue Methode zum Nachweis von Multipler Sklerose (MS) sowie zur Unterscheidung der verschiedenen Verlaufsformen entdeckt. Wie die Forscher in der Zeitschrift "Neurology" berichten, konnten sie in der Rückenmarksflüssigkeit, die bei Verdacht auf MS routinemäßig untersucht wird, spezifische Micro-RNAs finden. Das sind kurze Ketten aus Ribonukleinsäure, die die Entwicklung, Vermehrung und Funktion von Zellen steuern können. Diese Micro-RNAs zeigen an, ob eine MS vorliegt oder nicht. Darüber hinaus ist anhand von verschiedenen Mustern, die diese Moleküle bilden, erkennbar, welche Verlaufsform der Multiplen Sklerose vorliegt.

Diese Erkenntnisse befänden sich noch im Anfangsstadium, könnten in Zukunft aber möglicherweise bei der Diagnose und Verlaufsprognose helfen, erklärte Prof. Thomas Thum von der MHH. Ferner hoffen die Forscher, auch Faktoren zu finden, die beim Übergang von der schubförmigen zur sekundär-chronischen MS eine Rolle spielen.


Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, Pressemitteilung vom 22.10.2012; Neurology, 17.Oktober 2012 [Epub ahead of print]




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