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Neues Verfahren spürt MS-Läsionen schnell und effizient auf

MÜNCHEN (Biermann) – Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose...

MÜNCHEN (Biermann) – Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose haben eine Möglichkeit gefunden, MRT-Bilder von MS-Patienten automatisch auf Läsionen hin zu untersuchen. Das neue Verfahren soll die Auswertung der MRT-Bilder in großen Studien mit vielen Teilnehmern erleichtern. Für das größte Projekt des Netzwerks müssen zum Beispiel derzeit rund 1000 MRT-Aufnahmen von Menschen mit früher MS auf Läsionen hin überprüft werden.

"Unser Ansatz spart nicht nur Kosten und Zeit, sondern ist außerdem genauer als die herkömmliche manuelle Auswertung", erklärt Studienleiter PD Dr. Mark Mühlau von der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar in München.

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein wichtiger Bestandteil bei der Diagnose der Multiplen Sklerose. Nur mit ihrer Hilfe lassen sich die für MS typischen Läsionen in der weißen Hirnsubstanz aufspüren. Ihre Anzahl hängt stark mit verschiedenen MS-Symptomen, dem Behinderungsgrad und damit dem weiteren Verlauf der Multiplen Sklerose zusammen.


Quelle: NeuroImage 2012 Feb;59(4):3774-3783

 

 


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