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Schon ein Gen genügt

MÜNSTER (MedCon) – Forschern des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster ist es gelungen, adulte neuronale Stammzellen durch Einschleusung eines einzelnen Gens in den embryonalen Zustand zurück zu versetzen. Damit haben es die Wissenschaftler geschafft, Stammzellen mit geringerem Tumorrisiko zu erzeugen und damit sicherer für einen möglichen Einsatz an Patienten zu machen.

Wie Hans Schöler und sein Team in der Zeitschrift Cell berichten, genügte den Forschern ein einziges statt der bislang notwendigen vier Gene, um die Lebensuhr in neuralen Stammzellen von ausgewachsenen Mäusen zurückzudrehen: der Transkriptionsfaktor Oct4.

Allerdings benötigt dieser Vorgang drei bis vier Wochen, während die Reprogrammierung mit vier Faktoren bereits nach rund einer Woche abgeschlossen sei, schreiben die Wissenschaftler.

Vor rund zwei Jahren hatten japanische Forscher Aufsehen erregt, als es ihnen erstmals glückte, Hautzellen einer Maus in ihren embryonalen Urzustand zurück zu versetzen. Dazu hatten die Forscher mit Hilfe von Viren aktive Zusatzkopien von vier normalerweise abgeschalteten Genen in die Zellen eingeschleust. Drei der vier Gene können die Zellen zum Wuchern bringen (darunter allerdings auch Oct4) bzw. gelten als Krebsauslöser.

Quelle: Schöler H., Cell, 2009 Feb 6. www.cell.com
Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Pressemitteilung vom 5. Februar 2009


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