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Schottland: Geburtsmonat beeinflusst Risiko für Multiple Sklerose

GLASGOW (BIERMANN) – Schottland hat weltweit die höchste Rate an Multiple-Sklerose-Erkrankungen. Da als Ursachen der Erkrankung ein Zusammenspiel genetischer und umweltbedingter Faktoren vermutet wird, untersuchten schottische Wissenschaftler nun den Einfluss des Geburtsmonats auf das MS-Risiko der Bevölkerung.

Dazu verglichen sie die Geburtsdaten von 1309 MS-Patienten aus dem Westen Schottlands mit denen von mehr als sechs Millionen Menschen landesweit und denen von mehr als 660.000 regionalen Kontrollpersonen.

Dabei fanden sie eine Häufung von Multiple-Sklerose-Erkrankungen bei den im Frühling Geborenen, wobei 22 Prozent mehr Fälle registriert wurden als rein statistisch zu erwarten gewesen wären (401 beobachtete vs. 328 erwartete Fälle). Der Geburtsmonat mit den meisten Erkrankungsfällen war für beide Geschlechter der April.

Weniger Fälle als erwartet traten bei den im Herbst Geborenen auf, wobei der Unterschied zu den regionalen Kontrollen rund 16 Prozent betrug (275 beobachtete vs. 328 erwartete Fälle).

„Unsere Studie, die größte in der schottischen Bevölkerung, zeigt, dass die Jahreszeit der Geburt und das Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, in Zusammenhang stehen. Die Identifizierung möglicher Umweltfaktoren, die für diesen Zusammenhang verantwortlich sind, bleibt allerdings eine Herausforderung“, räumen die Autoren ein.

Quelle: Eur Neurol. 2009, 63(1): 36-40. [Epub ahead of print]



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