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Selbstbestimmtes Training für nachhaltige Erfolge

selbstbestimmtes training fuer nachhaltige erfolge

IDSTEIN (Biermann) – Sport und Bewegung können die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von Menschen mit Multipler Sklerose (MS) verbessern. Doch vielen Betroffenen fällt es, beispielsweise aufgrund ihrer FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus., schwer, regelmäßig zu trainieren. Abhilfe könnte schaffen, die Betroffenen so zu schulen, dass sie ihr Training selbstbestimmt steuern können.

„Es geht darum, die Einstiegshürde für den Sport deutlich zu senken“, erklärte Stephanie Kersten vom Institut für komplexe Gesundheitsforschung an der Hochschule Fresenius in Idstein.

Kersten, die sich unter anderem auf Bewegungstherapien für Menschen mit MS spezialisiert hat, hat einen Zweiphasenplan entwickelt, der den MS-Betroffenen diese aktive Rolle vermittelt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Fatigue, die viele Menschen mit MS betrifft. So könne Überanstrengung unter Umständen einen kompletten Knock-out für mehrere Tage bedeuten – mit den entsprechenden Konsequenzen für das gesellschaftliche und berufliche Leben, erklärte Kersten.

„Ziel muss es also sein, selbst zu entscheiden, wann und wo man Sport treibt und auch mit wem“, sagte Kersten weiter.

Von der Schulung zum eigenständigen Training

Selbstbestimmung und Disziplin lassen sich aber nicht ohne Grundlagenwissen und entsprechende Vorbereitung erreichen. Deshalb sieht der Zweiphasenplan nach einem Eingangstest eine intensive Schulung vor, bevor die MS-Betroffenen über einen gewissen Zeitraum eigenständig trainieren.

Erste Untersuchungsergebnisse zeigten sowohl kurz- wie auch langfristig positive Effekte auf die körperlichen Aktivitäten der Studienteilnehmer. „Sie gehen selbstbewusster mit ihrer MS und dem Thema Sport um, die körperliche Leistungsfähigkeit steigt merklich. Die Gangsicherheit erhöht sich, dadurch kann auch die Gehstrecke verlängert werden“, bestätigte Prof. Christian T. Haas, Forschungsdekan im Fachbereich Gesundheit & Soziales an der Hochschule Fresenius.

Auch die Fatigue-Symptomatik veränderte sich, die plötzlichen Erschöpfungszustände wurden weniger. In der Folge nahmen die Studienteilnehmer wieder vermehrt am gesellschaftlichen Leben teil, meisterten ihren Alltag besser und konnten besser mit beruflichen Anforderungen umgehen.

 

 



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