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Stammzellen ohne Krebsrisiko

CAMBRIDGE (MedCon) – US-Forscher ist es gelungen, Stammzellen zu züchten, von denen vermutlich kein Krebsrisiko ausgeht. Sie haben damit ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Anwendung von Stammzellen bei Menschen überwunden. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt mit Hinweis auf einen Artikel im renommierten Wissenschaftsjournal Science.

Wie aus dem Beitrag hervorgeht, ist es Forschern gelungen, Bindegewebszellen aus dem Schwanz der Maus ohne den Einsatz von Retroviren in pluripotente Stammzellen (iPS) zu verwandeln. Bislang hatten Wissenschaftler eine solche Umwandlung immer nur mit Hilfe dieser Viren erreicht. Dieses Verfahren hat allerdings den Nachteil, dass sich durch den Einsatz der Viren einige Stammzellen in Tumorzellen verwandelten, was weitergehende Experimenten am Menschen verhinderte.

Wie die Arbeitsgruppe um Konrad Hochedlinger vom Harvard Stem Cell Institute (HSCI) nun herausgefunden hat, lassen sich die zur Umwandlung benötigten Gene auch mit Hilfe harmloser Adenoviren (Verwandten des Schnupfenerregers) in die Zellen einbringen.

Die Forscher haben ihre iPS bereits Mäusen implantiert und bisher sei es bei keinem Tier zu Krebswachstum gekommen, versichern sie. Der nächste Schritt bestehe darin, die Experimente beim Menschen zu wiederholen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 26. September 2008, Science 2008. Online-Veröffentlichung vom 25. September


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