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…und dann infektfrei durch den Winter

und dann infektfrei durch den winter
Wenn draußen winterliches Schmuddelwetter tobt, haben Infekte Hochsaison. Dann heißt es alle Jahre wieder: Besser vorbeugen, als das Nachsehen haben – ganz besonders für Menschen mit MS.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Das sind die typischen Anzeichen eines grippalen Infekts, wie er im Winter überall leicht zu fangen ist. Der Volksmund spricht dann von einer Erkältung – auch wenn die winterliche Kälte nicht die eigentliche Ursache der allseits bekannten Beschwerden ist. Auslöser sind vielmehr Viren, die sich in der nasskalten Jahreszeit rasch vermehren und in der Enge geschlossener Räume über Tröpfchen- oder Schmierinfektionen schnell ausbreiten können.

Besser vorbeugen als das Nachsehen haben

Wer sich vor grippalen Infekten schützen möchte, sollte die verantwortlichen Krankheitserreger möglichst gar nicht erst an sich heranlassen, d.h.: große Menschenansammlungen meiden, Händeschütteln reduzieren und die Finger möglichst aus dem Gesicht halten. Denn gerade unsere Hände kommen ständig mit Gegenständen und Menschen in Berührung – und gleichzeitig auch mit Viren. Zu den effektivsten Vorbeugemaßnahmen in Sachen Erkältung zählt daher das richtige Händewaschen: mindestens dreißig Sekunden lang mit Flüssigseife und dabei die Fingerzwischenräume nicht vergessen, insbesondere vor dem Kochen und Essen.

Alles auf Abwehr?!

Doch nicht immer kann man allen Keimen aus dem Weg gehen. So sind viele Menschen mit MS auf öffentliche Haltegriffe, Handläufe oder Geländer angewiesen, um ihren Alltag aktiv meistern zu können – und gerade hier tummeln sich Viren, Bakterien & Co besonders gern. Damit nicht jeder Keim-Kontakt gleich zur Erkältung führt, ist es wichtig, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken: mit regelmäßigen Bewegungseinheiten, fest eingeplanten Entspannungsinseln und einer vitalstoffreichen Ernährung.

Immer in Bewegung bleiben

So erhöht regelmäßige Bewegung die Aktivität bestimmter Abwehrzellen und stärkt auf diese Weise das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes System von Zellen und Zellfunktionen in einem Lebewesen. Es dient der Abwehr von fremden Substanzen und Krankheitserregern.. Aber alles in Maßen! Denn ungewohntes, zu intensives Training hat den gegenteiligen Effekt. Ideal sind moderate Bewegungseinheiten im Freien, wie Fahrradfahren, Walken oder Wandern, da hierbei gleichzeitig Sauerstoff und Sonne getankt werden. Positiver Nebeneffekt: Zehn Minuten Sonnenlicht am Tag reichen aus, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken – ein Baustein, der vermutlich bei der Entstehung von MS eine Rolle spielt.

Nur kein Stress!

Dauerhafte Hektik, Anspannung und Termindruck schlagen nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf die Abwehrkräfte. Durch den bewussten Einbau von Erholungsphasen in den persönlichen Alltag, lässt sich solcher Langzeitstress gezielt durchbrechen. Bewährt haben sich hier Entspannungstechniken wie YogaDer indischen Entspannungstechnik liegt der enge Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele zugrunde. Bestimmte Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) sowie Konzentrations- und Entspannungsübungen verbessern das Körperbewusstsein sowie die Wahrnehmung innerer Prozesse. Yoga soll bei regelmäßiger Anwendung stressbedingten Störungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen entgegenwirken. Yoga fördert zudem die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für innere Ausgeglichenheit., Qi Gong oder Autogenes TrainingMethode zur Selbstentspannung.. Aber auch die bewusst eingeplante Lesepause kann zur persönlichen Entspannungsinsel werden, ebenso wie die individuelle Tee-Zeremonie oder das ausgiebige Telefonat mit einem lieben Bekannten. Denn auch positive Gedanken und herzliches Lachen fördern die Widerstandskraft unseres Körpers.

Gute Nacht? Gut fürs Immunsystem.

Aber nicht nur am Tag, auch in der Nacht ist Entspannung wichtig, wenn das Immunsystem volle Leistung bringen soll. So sind Menschen, die über längere Zeit schlecht oder zu wenig schlafen, anfälliger für Infektionen. Wer wie viel Schlaf braucht, das ist individuell unterschiedlich. Voraussetzung für eine wirklich erholsame Nacht ist jedoch, dass alle natürlichen Schlafphasen ungestört durchlaufen werden können.

Iss Dich fit

Dass eine gesunde Ernährung die Basis dafür bildet, dass unser Körper reibungslos arbeiten kann, steht außer Frage. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb eine fettarme Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse sowie den Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Für eine starke Infektabwehr sind folgende Vitamine und Mineralstoffe ganz besonders wichtig:

 

  • Vitamin C (z. B. in Zitrone, Orange, Kiwi, Brokkoli, roter Paprika und Kartoffeln)

  • ß-Carotin bzw. Vitamin A (z. B. in Karotten, Spinat oder Grünkohl bzw. Leber)

  • Vitamin E (z.B. in Butter, Nüssen, (Soja-)Bohnen, Grünkohl)

  • Vitamin B6 (z. B. in Vollkornprodukten, Fisch sowie Hühner- und Schweinefleisch)

  • Folsäure (z.B. in Gemüse, Fleisch, Eiern, Milch- und Vollkornprodukten)

  • Selen (z.B. in Leber, Muskelfleisch, Getreide und Hülsenfrüchten)

  • Zink (z.B. in Milchprodukten, Muskelfleisch, Fisch und Schalentieren)

  • Eisen (z.B. in Fleisch, Wirsing, Spinat, Bohnen oder Erbsen)

Fazit: Wer infektfrei durch den Winter kommen möchte, sollte auf regelmäßige Bewegung, ausreichende Entspannung und eine gesunde Ernährung achten. Das stärkt die Abwehrkräfte – und ganz nebenbei auch noch das persönliche Wohlbefinden.

 

 



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