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Veneninsuffizienz nicht für MS verantwortlich

GENUA (Biermann) – Die chronisch cerebrovaskuläre venöse Insuffizienz (CCSVI) hat keinen Einfluss auf das Auftreten oder Fortschreiten einer Multiplen Sklerose (MS). Dies ist das Ergebnis der sogenannten CoSMo-Studie, deren Abschluss MS-Experten mit Spannung erwartet hatten.

Wie Mario Battaglia von der italienischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft und MS-Forscher aus Italien und Deutschland aktuell in der Zeitschrift "Multiple Sclerosis" berichten, hatten die Wissenschaftler die Halsvenen von mehr als 1700 Personen sonographisch untersucht.

Von den Studienteilnehmern wiesen 1165 eine MS und 226 eine andere neurologische Störung auf, 376 Personen dienten als Kontrolle. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie häufig eine CCSVI in den einzelnen Studiengruppen auftrat.

Dabei zeigte sich, dass eine CCSVI mit einer Häufigkeit von drei Prozent insgesamt sehr selten war, zwischen den drei Studiengruppen bestanden keine relevanten Unterschiede. Vielmehr fanden die Wissenschaftler bei 3,26 Prozent (MS), 3,1 Prozent (andere neurologische Störungen) und 2,13 Prozent (Kontrolle) der Teilnehmer eine venöse Insuffizienz.

Eine spezielle Untersuchung der MS-Betroffenen ergab außerdem keinen Zusammenhang zwischen dem Auftreten einer CCSVI und dem Verlauf der Multiplen Sklerose.

"Die Ergebnisse der CoSMo-Studie stützen die Rolle der CCSVI als Ursache für die Entstehung oder Progression der MS nicht. Wir raten daher von entsprechenden Eingriffen an den Halsvenen bei MS-Betroffenen ab", schlussfolgern die Wissenschaftler abschließend.


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