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Weg mit dem Speck

Endlich werden die Tage wieder länger, die Sonne wärmt und erste Knospen und grüne Blätter sind zu sehen. Die dicken Pullover und Mäntel können nun verschwinden und leichten Kleidern Platz machen. Doch viele müssen feststellen, dass das schöne Sommerkleid vom letzten Jahr nicht nur an den Hüften kneift.

In Zeitschriften und TV findet man jetzt viele Tipps, wie man die unnötigen Pfunde wieder los werden kann. Doch von den meisten Diäten ist abzuraten, denn durch den viel beschworenen Jojo-Effekt hält der mühsam errungene Diäterfolg meist nur kurzfristig an.

Nicht allein falsche oder übermäßige Ernährung ist schuld an Gewichtsproblemen bei MS. Kortisontherapien und Depressionen können eine Gewichtszunahme fördern. Bewegungsmangel aufgrund von Spastiken, FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus., Koordinationsstörungen oder Lähmungen lassen zudem Pfunde wachsen.

Übergewicht und mangelnde körperliche Fitness sind gerade für MS-Patienten körperlich und psychisch besonders belastend. Symptome wie Fatigue können verstärkt werden und das Selbstbewusstsein leidet. Herz, Lunge und Knochen werden belastet und das Risiko für Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Um den Winterspeck los und körperlich fit zu werden, sollten MS-Betroffene auf Bewegung setzen. Das mag ironisch klingen, da viele MS-Symptome die Bewegungsmöglichkeiten einschränken. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, auch mit körperlichen Beeinträchtigungen aktiv zu werden.

Ferner gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden. Lassen Sie sich motivieren, indem Sie mit Freunden walken oder Sportkurse besuchen. Wichtig ist, dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt.

Mythos Fettverbrennungszone


Der Mythos, dass das meiste Körperfett nur bei einer relativ niedrigen Pulsfrequenz verbrannt wird, hält sich zwar hartnäckig, ist jedoch nicht richtig. Egal wie hoch der Puls ist, der Körper mobilisiert seine Speicher, auch den Fettspeicher, allerdings nicht immer gleich effizient. Fett verbrennen wir also den ganzen Tag und besonders gut, wenn wir in Bewegung sind. Ein Intervalltraining ist ideal, wenn man Gewicht verlieren möchte, und kann auch von Untrainierten gut bewältigt werden. Nach einer kurzen intensiven Trainingszeit folgt eine langsamere Einheit. Das Ganze ist jedoch nur von Erfolg gekrönt, wenn eine negative Energiebilanz erreicht wird. Ein Mann mittleren Alters und Gewichts verbraucht z. B. pro Tag ca. 2500 kcal im Ruhezustand. Nimmt er nur 2500 kcal zu sich, nimmt er weder ab noch zu. Eine negative Energiebilanz erreicht er nur, wenn er entweder an der Ernährung spart oder sich zusätzlich sportlich betätigt. Eine gesunde Gewichtsreduktion ist folglich nur durch eine gute Synthese zwischen Ernährung und körperlicher Betätigung möglich.

Ein weiterer Mythos lautet, dass man erst nach 30 Minuten Training Fett verbrennt. Hier stimmt nur eines: Bei einem niedrigeren Puls kann man einfach viel länger trainieren als bei einem hohen Puls. Folglich verbrennt man mehr Kalorien, als wenn man sich zehn Minuten völlig verausgabt.


MS-Betroffene müssen sich nicht grämen, wenn es ihnen aufgrund körperlicher Beeinträchtigung nicht möglich ist, intensiv Sport zu treiben. Schon ein langer Spaziergang hat positive Effekte auf Körper und Seele.

Aber auch wer nicht mehr lange Strecken laufen kann, kann etwas für die Fitness tun. Fragen Sie Ihren Physiotherapeuten nach geeigneten Übungen für zu Hause, z. B. mit einem Theraband.

Nicht zu vergessen ist, dass auch alltägliche Aktivitäten, wie Bügeln, Staubwischen, Kochen und selbst Stricken schon Kalorien verbraucht.

(Interessanter Link. Hier kann man seinen Kalorienverbrauch ermitteln: gesuender-abnehmen.com/abnehmen/kalorien-grundumsatz.html)

Lesen Sie hier, welche Sportart für Sie richtig sein kann: www.aktiv-mit-ms.de/leben/artikel/welche-sportart-ist-geeignet/

MS-Symptome und Sport


Viele MS-Betroffene sind im alltäglichen Leben kaum eingeschränkt und möchten aktiv eine Sportart betreiben. Allerdings sollten sie aufgrund der Erkrankung einiges bedenken. Bei erhöhter körperlicher Betätigung kann es bei MS-Betroffenen zu Taubheitsgefühlen, Gefühlsstörungen oder Verschlechterung des Sehens kommen. Grund hierfür ist der Anstieg der Körpertemperatur. Normalerweise verschwinden diese Symptome wieder, wenn der Körper abkühlt. Treibt man Sport, ist es natürlich schwer zu vermeiden, dass man etwas ins Schwitzen kommt, doch können Sie einiges beachten:

  • Wenn es zu warm ist, sollten Sie sportlichen Aktivitäten vor 10:00 Uhr morgens und nach 17:00 nachmittags nachgehen.

  • Haben Sie immer etwas Kühles zu trinken dabei.

  • Kleiden Sie sich im Zwiebellook, um sich bei Bedarf einer Kleidungsschicht zu entledigen.

  • Schwimmen ist für MS-Betroffene gut geeignet. Doch sind in vielen Schwimmbädern schon in den Umkleiden die Temperaturen sehr hoch. Erkundigen Sie sich vorher nach den Grundtemperaturen.

  • Sie sollten einfache Kleidung tragen, die ein schnelles An- und Ausziehen ermöglicht.


Die Fatigue ist ein häufiges MS-Symptom. Damit es Ihre sportlichen Ambitionen nicht behindert, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Versuchen Sie sich vorab ausreichend Schlaf und Ruhe zu gönnen.

  • Stimmen Sie den Zeitpunkt auf Ihren körperlichen Rhythmus ab.

  • Wenn Sie einen Kurs besuchen, informieren Sie den Trainer. Er wird Sie nicht antreiben, wenn Sie es mal etwas langsamer angehen. So ist es für Sie auch nicht unangenehm, wenn Sie zwischendurch pausieren müssen.


Weitere Tipps, worauf Sie beim Sport achten sollten: www.aktiv-mit-ms.de/leben/artikel/worauf-sie-beim-sport-achten-sollten/

Tipp:


Ideale Vitamin- und Mineralstofflieferanten sind in diesen Monaten alle Kohlsorten. Sie sind reich an wertvollen Vitaminen, wie beispielsweise C und A, und Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Magnesium. Des Weiteren verfügen sie über wichtige Ballaststoffe, die für die Verdauung von großer Bedeutung sind. Bereits 100 Gramm des kalorienarmen Gemüses decken den Tagesbedarf an Beta-Karotin, Vitamin A, Vitamin E und insbesondere Vitamin C.

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler


Um die Fettverbrennung anzukurbeln kann man morgens reichlich Kohlehydrate zu sich nehmen. Abends hingegen sollten Kohlehydrate in geringerem Maße auf dem Speiseplan stehen, da sie den Insulinspiegel steigen lassen, was wiederum den Fettabbau hemmt. Am besten isst man vor 18:00 Uhr eiweißhaltige Produkte, wie Fisch, Käse und Gemüse. Mittags ist so gut wie alles erlaubt. Nachmittags verbrauchen wir die meiste Energie.

Weitere Interessante Links:

 

Weitere Quellen:

www.nationalmssociety.org/living-with-multiple-sclerosis/healthy-living/index.aspx


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