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Wenn bei Hitze der Körper streikt

HANNOVER (Biermann) – Der Sommer 2015 hat so manchen Hitzerekord der vergangenen Jahre gebrochen. Für viele Menschen mit Multipler Sklerose (MS) bedeuteten die hohen Temperaturen jedoch nicht nur Dauerschwitzen und Sonnenbrandgefahr, sie spürten Temperatur bedingt eine deutliche Verstärkung ihrer Symptome. Wie es zum sogenannten Uhthoff-Phänomen kommt und welche Maßnahmen dagegen helfen, erklärt ein neuer Ratgeber, der Anfang August erschienen ist.

Die bundesweite Hitzewelle Anfang Juli 2015 hat die Autorin und MS-Betroffene Doris Friedrich auf die Idee gebracht, einen Patientenratgeber über das „Uhthoff-Phänomen“ zu schreiben, eine durch den Anstieg der Körpertemperatur bedingte Verschlechterung der Symptomatik bei Multipler Sklerose, mit der rund 80 Prozent aller Betroffenen zu kämpfen haben.

Der Ratgeber erklärt ausführlich, warum es sich dabei um eine vorübergehende Symptomatik handelt, die nicht gefährlich ist und auch keine Verschlechterung der MS anzeigt. Zudem enthält er jede Menge Tipps, mit denen Betroffene nicht nur die heiße Sommerzeit gut überstehen und genießen können, sondern sich künftig generell bei einer Erhöhung ihrer Körpertemperatur (z. B. bei Fieber, heißen Bädern, sportlicher Belastung oder in der Sauna) zu helfen wissen.

Doris Friedrich: Uhthoff-Phänomen. Wenn bei Hitze der Körper streikt. Rosengarten-Verlag 2015. 80 Seiten, 12,90 Euro ISBN: 978-3945015-18-6


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