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Wenn die Diagnose MS an der Seele nagt

Die Diagnose Multiple Sklerose löst bei den meisten Betroffenen fast immer ein Durcheinander an Gefühlen aus: Angst und Panik, Schock und Traurigkeit, Verzweiflung und Resignation. Vor allem Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Rahmen von Multiple Sklerose. Bis zu 70 Prozent der Patienten sollen laut Studien zeitweise von Depressionen betroffen sein. Jedoch gibt es Mittel und Wege, mit einer Depression umzugehen und diese zu behandeln, um Betroffenen neue und positive Perspektiven im Leben mit Multiple Sklerose aufzuzeigen.

Junge Menschen mit MS sehr oft von Depression betroffen

Die Diagnose Multiple Sklerose kann vor allem Jugendliche schwer treffen, deren seelische Entwicklung in diesem Alter ohnehin schon durch eine spannende aber auch schwierige Phase geprägt ist. In der Vergangenheit galt die Multiple Sklerose als eine Erkrankung, die erst im Erwachsenenalter beginnt. Mittlerweile weiß man jedoch, dass MS bei Jugendlichen kein Einzelfall ist. Dank neuer Technologien wie dem MRT wird Multiple Sklerose bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger in einem frühen Stadium diagnostiziert. Gerade für diese jungen Menschen spielt die Möglichkeit eine herausragende Rolle, trotz einer solchen chronischen Erkrankung das Leben aktiv gestalten zu können, und somit einer zufriedenstellenden Zukunft mit guter Lebensqualität entgegenzugehen. Durch den frühzeitigen Beginn und die konsequente Durchführung einer immunmodulatorischen Langzeittherapie können sie dazu beitragen, auch mit MS aktiv ihr Leben planen und gestalten zu können.

Multiple Sklerose plus Alltags-Stress schüren gemeinsam Depressionen?

Ein wichtiger Faktor, der das Seelenleben zusätzlich belastet, ist unser alltäglicher Stress. Dieser entsteht häufig aus unserer eigenen Interpretation der Situation. So können uns auch belanglose Dinge, wie eine schlecht sitzende Frisur oder ein verlegter Schlüssel, stressen. Oft ist auch der eigene Perfektionismus eine Ursache für Stress. Versuchen Sie, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Werden Sie nicht ungeduldig, wenn etwas nicht perfekt funktioniert und betrachten Sie die Situation lieber positiv. Fühlen Sie sich nicht für alles verantwortlich. Sie tragen nicht die Sorgen der Welt auf Ihren Schultern. Und falls das eine nicht klappt, nicht pessimistisch werden: Es gibt andere Sachen, in denen Sie gut sind.

Dass Stress den Erkrankungsverlauf von Multiple Sklerose mitunter negativ beeinflusst, zeigen verschiedene Studien. Doch was ist eigentlich Stress? Wie genau zeigt sich Stress?

Gerade die Diagnose MS kann die Betroffenen sehr unter Stress setzen. Wem erzähle ich davon und wie viel? Wie reagiert mein Gegenüber? Wird er sich abwenden oder hört er zu? Auch die Symptome bei Multiple Sklerose können aufgrund ihrer Unberechenbarkeit zu Stress führen.



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