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Zusammenhang zwischen Epstein-Barr-Virus und MS bestätigt

LEIDEN/ NITTENAU (MedCon) – Eine infektiöse Mononukleose (IM) im Jugendalter – hervorgerufen durch das Epstein-Barr-Virus – scheint das Risiko für eine spätere MS-Erkrankung deutlich zu erhöhen. Das geht aus einer aktuellen Studie niederländischer Wissenschaftler hervor.

Die Forscher hatten 4000 MS-Patienten und 6000 Kontrolle ohne MS einen Fragebogen ausfüllen lassen und erhielten von 2877 Personen mit MS (71 Prozent) und 2673 Kontrollpersonen (44,5 Prozent) eine verwertbare Antwort. Dabei zeigte sich, dass MS-Patienten signifikant häufiger über eine infektiöse Mononukleose im Jugendalter berichteten (8,0 %) als die gesunden Kontrollen (4,1 %). Für das Auftreten einer Reihe anderer häufiger Infektionskrankheiten in der Kindheit wie Röteln und Masern und irrelevanter Erkrankungen, wie z.B. einem gebrochenen Arm, fanden sie keinen statistisch relevanten Zusammenhang.

"Unsere Daten bestätigen frühere, deutlich kleinere Studien, die gezeigt haben, dass das Risiko für MS durch eine frühere infektiöse Mononukleose deutlich ansteigt, und erweitern sie durch den Nachweis, dass dieser Zusammenhang deutlich stärker ist als bei anderen infektiösen Krankheiten oder Beschwerden in der Kindheit", schlussfolgern die Wissenschaftler.

Quelle: Mult Scler 2008; 14(3): 307 - 313


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