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Zusammenhang zwischen Stress und MS bestätigt

ATHEN (Biermann) - Ein aktueller Übersichtsartikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Stress und Multipler Sklerose beschäftigt, legt nahe, dass dieser Faktor bei der Erforschung und Therapie der MS mehr berücksichtigt werden sollte.

Dass Stress ein Faktor sein könnte, der den Ausbruch und das Fortschreiten der MS begünstigt, wird bereits seit Längerem diskutiert. Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen aus den vergangenen Jahren stützen diese Vermutung. Forscher aus Griechenland bemühten sich jetzt darum, eine Übersicht über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu geben.

Dafür suchten sie in großen Literaturdatenbanken gezielt nach Artikeln, die sich den Forschungsergebnissen zu diesem Thema widmeten. In ihre Analysen bezogen sie allerdings nur Forschungsprojekte ein, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen entsprachen. Insgesamt 17 verfügbare Studien genügten ihren Kriterien. Fünf von diesen beschäftigten sich mit dem Einfluss, den Stress auf den Ausbruch einer MS hat. Die verbleibenden zwölf untersuchten die Verbindung zwischen einer stressigen Lebenssituation und dem Auftreten weiterer SchübeEin Schub bei MS bedeutet, dass neue Symptome oder Beschwerden auftreten oder sich schon bestehende Krankheitszeichen verschlimmern. Dies ist Ausdruck einer erneuten Entzündungsaktivität im Gehirn..

15 dieser Untersuchungen stellten einen deutlichen Zusammenhang zwischen MS und Stress her. Da Stress allerdings sehr unterschiedlich auftritt und von den Betroffenen auch sehr verschieden wahrgenommen wird, seien einheitliche Rückschlüsse nach Auffassung der Wissenschaftler schwer zu fassen. Dennoch legen sie ihren Kollegen nahe, den Einfluss dieses Faktors genauer zu erforschen und Techniken zum Umgang mit Stress beim klinischen Verlauf zu berücksichtigen.


Quelle: Neuroepidemiology, Onlineveröffentlichung vom 17. Februar 2011

 

 


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