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Die Macht der Kreativität

Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was vorher noch nie da gewesen ist. Jede Geschichte, jedes Gemälde, jedes Lied oder Knetfigur macht diese Welt ein kleines bisschen bunter.

Nicht nur das: Kreativität gilt als einer der tiefsten menschlichen Ausdrücke der Kommunikation. Ebenso verhelfen künstlerische Aktivitäten zu seelischer Entspannung und haben einen positiven Einfluss auf die Gefühlswelt.

Jeder Mensch kann kreativ sein – auch wenn man es aus manchen erstmal herauskitzeln muss. Auch eine Diagnose wie Multiple Sklerose sollte niemanden davon abhalten, sich künstlerisch auszutoben. Ganz im Gegenteil: Viele MS-Betroffene nutzen Kreativität, um ihre Gefühle auszudrücken.

Kreativität braucht Raum zur Entfaltung

Kreativität bedeutet, offen für Neues zu sein, alte Denkmuster zu überdenken und einfach mehr Gelassenheit an den Tag zu legen sowie alte Vorurteile über Bord zu werfen. Um dies tun zu können, muss jeder Mensch bei sich ankommen und darf nicht durch Stress ausgebremst sein. Denn nur wer eigene Hindernisse überwindet, kann die innere Freiheit für seine eigene Kreativität entwickeln. Kreativität bedeutet aber nicht anders oder gegen etwas zu sein. Es bedeutet das Loslassen von Regeln und die Infragestellung der bisher übernommenen und für selbstverständlich gehaltenen Normen.

Kreativ sein bedeutet aber auch, zu experimentieren, zu scheitern und das Beste daraus zu machen. Es gibt sowohl Erfolgsmomente als auch welche der totalen Entmutigung. Kreative Hochphasen wechseln sich gerne mit solchen ab, in denen nichts geschieht. All das ist notwendig. Wichtig ist, sich auf den Prozess zu konzentrieren und nicht auf das Ergebnis. Hilfreich ist auch, sich Gedanken darüber zu machen, in welcher Situation man gerade steckt, um da seine Energie spielerisch und stressfrei einzusetzen.

Geschichten als Ausdrucksweise

Dass nichts ein menschliches Herz mehr berühren kann als eine gut erzählte Geschichte oder ein emotional geladenes Lied, ist allseits bekannt. Künstler verwandeln alles, was sie tun, in Geschichten. Dabei geht es mehr um die Vermittlung von Erfahrungen und persönlichen Begebenheiten als um das reine Erklären. Sich kreativ auszutoben hilft vielen Menschen, die Diagnose und Hürden des Alltags zu bewältigen.

Übung: kreatives Potential wecken

Diese praktische kleine mentale Übung hilft, die grauen Zellen auf Trab zu bringen und somit die Kreativität zu fördern:

Malen Sie sich ein geistiges Bild, indem Sie sich bestimmte Worte bildhaft vorstellen. Dies könnte zum Beispiel eine grüne Wiese mit Mohnblumen, ein Baum im Sonnenschein, Schmetterlinge oder ein blauer Himmel mit wandernden Wolken sein. Schließen Sie die Augen und versuchen Sie, ein inneres geistiges Bild zu entwerfen. Stellen Sie sich keine Handlung vor, sondern lassen Sie nur ein „stehendes Bild“ in der Vorstellung entstehen. Versuchen Sie dabei, ganz viele einzelne Detailpunkte im Geist mit einzubeziehen. Achten Sie auf Farben, auf Ihre Gefühlsstimmung dabei, auf Formen oder auf Gerüche, die Sie sich dabei vorstellen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

 



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