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Die wichtigsten Bestandteile einer gesunden Ernährung

Um als MS-Betroffener Ihr Wohlbefinden zu steigern lohnt es sich für Sie, sich einmal ein paar Gedanken über die wichtigsten Komponenten einer gesunden Ernährung zu machen.

Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Fette – alles Begriffe, zu denen man heutzutage vieles zu hören bekommt. Aber was ist denn nun wirklich wichtig?

Leider kommen in unseren Speiseplänen Ballaststoffe immer noch zu kurz: Wir nehmen zu viel stark ausgemahlenes Weizenmehl zu uns und essen zu wenig Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hingegen empfiehlt, täglich mindestens 30 g Ballaststoffe über ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Schon ein kleiner Salat oder zwei Stücke Obst reichen aus, um diesen Bedarf zu decken.
Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie kommen in Vollkornbrot, Müsli, Vollkornreis und Vollkornnudeln, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst vor. Ballaststoffe haben viele positive Wirkungen:

  • Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und können so Verstopfungen vorbeugen.

  • Ballaststoffe wirken günstig auf den Blutzuckerspiegel, indem sie dafür sorgen, dass er nach den Mahlzeiten nur langsam ansteigt.

  • Ballaststoffe können Darmkrebs vorbeugen, indem sie die Transportzeit von Nahrungsresten im Darm verkürzen. Somit kommen auch krebserregende Substanzen nur kurz mit der Darmwand in Berührung.

  • Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel


Aber Vorsicht: Ballaststoffe können anfangs Blähungen verursachen. Wer Probleme damit hat, sollte mit kleinen Mengen beginnen und den Körper langsam daran gewöhnen.

 

Die Knochen stark halten

Osteoporose tritt häufig als Folge eines Mangels an Kalzium und anderen Mineralien auf. MS-Betroffene, die mit Kortison therapiert werden, sind besonders gefährdet, an Osteoporose zu erkranken. Hinzu kommt, dass ihre Knochen durch ungenügende Bewegung aufgrund von Behinderung oder Müdigkeit nicht gestärkt werden und anfälliger für Brüche sind. Deshalb ist es gerade für Menschen mit MS so wichtig, genug Kalzium zu sich zu nehmen. Das Mineral befindet sich in Milchprodukten, grünem Gemüse, Fisch, Orangen und Getreide. Für die Gesundheit der Knochen ist Vitamin D ebenso wichtig, denn es begünstigt die Lagerung des Kalziums in den Knochen. Sonnenlicht hilft dem Körper, Vitamin D zu bilden.

"Gute" und "böse" Fette


Obwohl für MS-Betroffene die allgemeinen Ernährungsempfehlungen gelten, sollten sie großen Wert auf eine Ernährung legen, die reichhaltig an Vitaminen und Spurenelementen ist. Nur so werden der Stoffwechsel und die Leistungsfähigkeit der Körperzellen angeregt.
Funktionsstörungen wie Schwindelgefühle, Sehstörungen, Gangunsicherheit, FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus. und verminderte geistige Leistungsfähigkeit können durch Gefäßerkrankungen verstärkt werden. Eine cholesterinreiche Ernährung mit gesättigten Fettsäuren steigert das Risiko, an Gefäßverkalkung zu erkranken. Deshalb sollten gerade Menschen mit MS den übermäßigen Genuss von tierischen gesättigten Fetten vermeiden.

Ein weiterer Grund, gesättigte Fettsäuren nur in Maßen zu genießen, ist, dass diese den Gehalt von ungesättigten Fettsäuren mindern. Viele ungesättigte Fettsäuren werden jedoch für die Reparationsvorgänge in der  bei MS geschädigten  Markscheide der Nervenzellen benötigt.

Cholesterinhaltige Nahrungsmittel sind fettes Schweinefleisch, Innereien, Käse mit hoher Fettstufe, Sahne, Butter, Eier, Schmalz, Schokolade und Kakao. Ungesättigte Fette befinden sich in Margarine, Nüssen, Vollkornprodukten, Pflanzenölen, hier insbesondere in Kern-, Keim- und Distelöl.

 

Obst und Gemüse – immer frisch

Beim Einkaufen stellen wir uns heute häufig die Frage, was wir noch mit gutem Gewissen kaufen können. In den letzten Jahren wurden wir überhäuft mit Meldungen über verseuchte Lebensmittel und Genveränderung von Obst und Gemüse. Zudem lassen uns die großen Preisunterschiede jedes Mal stutzig werden.

Vor gar nicht allzu langer Zeit kaufte man in der Winterzeit keine grünen Blattsalate, Paprika, Champignons oder auch Tomaten – und wenn doch, war es eher eine Ausnahme, da dies mit hohen Ausgaben verbunden war. Dass wir jetzt diese Vielfalt an Obst und Gemüse das ganze Jahr über haben, liegt an uns. Wir bestimmen die Nachfrage und sind hingerissen von dem mannigfaltigen Angebot, das uns ermöglicht, zu jeder Jahreszeit alles zu bekommen, und das zu moderaten Preisen. Doch viele dieser Produkte sind chemisch und/oder gentechnisch verändert, um ihre Verfügbarkeit oder Haltbarkeit zu garantieren.

Menschen mit MS sollten auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten: Obst, Gemüse, ungesättigte Fettsäuren, Kalzium und Ballaststoffe sind wichtig.



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