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Experten sind sich einig: MS erfordert individuelle Therapiestrategien

Experten sind sich einig: MS erfordert individuelle Therapiestrategien
Multiple Sklerose (MS) hat unterschiedliche Ausprägungen und kann je nach Betroffenen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen einhergehen.

Aus diesem Grund bedarf es einer individualisierten Therapie. Dies stellten Experten für Neurologie auf zwei Fachkongressen fest. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse einmal zusammengefasst.

Die Behandlung einer MS sollte sich nicht mehr nur auf die SchübeEin Schub bei MS bedeutet, dass neue Symptome oder Beschwerden auftreten oder sich schon bestehende Krankheitszeichen verschlimmern. Dies ist Ausdruck einer erneuten Entzündungsaktivität im Gehirn. beziehen, sondern auf den einzelnen Betroffenen mit seiner individuellen Konstellation an Symptomen und Begleitbeschwerde in seiner jeweiligen Lebenssituation und seinen persönlichen Erwartungen. Deshalb sollte für jeden einzelnen Betroffenen ein individualisiertes Therapiekonzept erarbeitet werden. Hierin waren sich die Experten auf dem 34. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) einig.

Diese ganzheitliche Betrachtungsweise sollte neben körperlichen Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Bewegungsstörungen, SpastikUnwillkürlich und "federnd" erhöhte Muskelspannung, die bei rascher aktiver oder passiver Bewegung zunimmt, entsteht bei zentralen Lähmungen. oder PareseLähmung, zusätzlich auch „versteckte“ Symptome, wie FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus., Depression und kognitive Beeinträchtigungen berücksichtigen. 

Auch weiche Faktoren sind entscheidend

Da der Verlauf der MS komplex und nicht vorhersehbar ist, ist ein rechtzeitiges Behandlungskonzept, das verschiedene Verfahren vereint, erfolgsentscheidend. Auch hier spielen individuelle Faktoren eine Rolle: es müssen solche Umstände wie Symptome, Verträglichkeit und die Therapietreue berücksichtigt werden. Aber auch so genannte „weiche“ Faktoren, wie Lebensumfeld, kognitive Beeinträchtigungen oder Schwangerschaftsplanung sollten in die Therapieentscheidung einfließen. So können beispielsweise bei Kinderwunsch nicht alle zugelassenen MS-Medikamente angewendet werden, erklärte ein Experte.

Wenn der Kopf schmerzt

Multiple Sklerose wird oft von Migräne begleitet. Diese Form der Kopfschmerzen mit mindestens vier Migränetagen ließen sich bisher nicht effektiv vorbeugen. Die monoklonalen CGRP-AntikörperAntikörper werden von so genannten B-Lymphozyten gebildet. Sie bilden mit einem Antigen, für das sie spezifisch sind, einen so genannten Antigen-Antikörper-Komplex. Durch diese Komplexierung werden verschiedene Abwehrmechanismen aktiviert. (Calcitonin Gene-Related Peptide) erwiesen sich nun als vielversprechend. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge ist der CGRP-Spiegel bei Migräneattacken erhöht.

Humane monoklonale Antikörper können die Schmerzübertragung in Migräne-relevanten Strukturen des Gehirns blockieren. In Studien konnten Antikörper die Zahl der Kopfschmerz- und Migränetage signifikant reduzieren. Sie stellen somit einen vielversprechenden Behandlungsansatz dar. 


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