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Funktion der kleinen Blutgefäße in der Netzhaut ist eingeschränkt

Bei schubförmig-remittierender MS kann die Funktion kleiner Blutgefäße eingeschränkt sein. Dies schließen Wissenschaftler aus der verringerten Fließgeschwindigkeit des Blutes in der Netzhaut.

MIAMI (Biermann) – US-amerikanische Forscher haben Hinweise darauf gefunden, dass bei der Multiplen Sklerose (MS) die Funktion kleiner Blutgefäße in der Netzhaut des Auges eingeschränkt ist.

Die Wissenschaftler um Hong Jiang vom Bascom Palmer Eye Institute in Miami, Florida, hatten bei 17 Personen mit schubförmig-remittierender MS und 17 vergleichbaren Kontrollpersonen die Fließgeschwindigkeit in den kleinen Arterien (Arteriolen) und Venen (Venolen) der Netzhaut gemessen und daraus das Volumen des Blutflusses in der Netzhaut berechnet.

Dabei zeigte sich, dass bei MS-Betroffenen die Fließgeschwindigkeit des Blutes sowohl in den Arteriolen als auch in den Venolen signifikant niedriger war als bei den Kontrollpersonen. Außerdem floss bei MS-Betroffenen deutlich weniger Blut pro Zeiteinheit durch die Arteriolen und Venolen als bei den Kontrollpersonen.

Die Autoren schlussfolgern daraus, dass die eingeschränkte Mikrozirkulation in der Retina von MS-Betroffenen auf eine Fehlfunktion der kleinen Gefäße bei Multipler Sklerose hindeutet.


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