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Injektions-Tipps für die MS-Basistherapie

Injektions-Tipps für die MS-Basistherapie
Eine konsequente MS-Basistherapie kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Doch die korrekte Anwendung des verordneten MS-Präparats von Teva Pharma wirft anfangs womöglich Fragen auf: In welchem Rhythmus injiziere ich richtig – und wohin?

Wie lassen sich blaue Flecken und Schmerzen vermeiden? Und wen kann ich ansprechen, wenn ich einen guten Rat brauche?
Der Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose ist mit einem Eisberg vergleichbar. Denn die akuten SchübeEin Schub bei MS bedeutet, dass neue Symptome oder Beschwerden auftreten oder sich schon bestehende Krankheitszeichen verschlimmern. Dies ist Ausdruck einer erneuten Entzündungsaktivität im Gehirn. machen nur etwa 10 bis 20 % der Krankheitsaktivität aus – und sind damit bloß die Spitze des Eisbergs. Aber auch in der Zeit zwischen den Schüben entstehen immer wieder neue Entzündungen und Nervenschäden. Diese 80 bis 90 % des Verlaufs entsprechen dem großen Teil des Eisbergs, der sich unter der Wasseroberfläche befindet. Daher verordnet der Arzt häufig eine immunmodulatorische Langzeittherapie, um die Krankheitsaktivität auch zwischen den Schüben gering zu halten. Diese MS-Basistherapie kann dazu beitragen, sowohl die Schübe als auch den verborgenen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. 

„Wann beginnt man die Basistherapie“?
Die MS beginnt nicht erst mit dem Auftreten des ersten Schubes bzw. der ersten Symptome. Umso wichtiger ist es, möglichst frühzeitig mit der immunmodulatorischen Langzeittherapie zu starten. Denn ein frühzeitiger Beginn der MS-Basistherapie kann dazu beitragen, das Fortschreiten der Multiplen Sklerose zu verzögern und somit die Mobilität, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität länger zu erhalten. 

„Wie oft muss ich spritzen“?
Die Häufigkeit der Injektionen ist abhängig von der Stärke des verordneten Medikaments. Dadurch kann es sein, dass jeden Tag oder nur dreimal pro Woche injiziert wird. Bei der 3x wöchentlichen Anwendung sind die Wochentage frei und flexibel wählbar: So kann beispielsweise montags, mittwochs und freitags gespritzt werden – für ein injektionsfreies Wochenende. 

„Wie tief geht die Selbstinjektion“?
Unsere Haut besteht aus der Oberhaut (Epidermis und Dermis) und der Unterhaut (Subkutis). Das MS-Präparat zur Basistherapie wird in das Fettgewebe der Unterhaut injiziert. Damit Betroffene die richtige Tiefe treffen, erfolgt vor dem Start der Basistherapie eine sorgfältige Schulung zur Selbstinjektion durch einen MS-Fachberater oder einer MS-Fachberaterin. 

„Wohin darf ich spritzen“?
Wichtig ist, dass an jeweils wechselnden Körperstellen gespritzt wird. Prinzipiell gibt es sieben mögliche Körperzonen für die Injektion des MS-Präparats: den Bauch, beide Arme, beide Oberschenkel sowie die linke und die rechte Hüfte. Und in jeder Zone befinden sich mehrere mögliche Injektionsstellen, an denen die Nadel eingeführt werden kann.

 

 

„Wie häufig darf ich eine Injektionsstelle nutzen“?
Die Körperstelle für die Injektion ist bei jeder Anwendung zu wechseln. Bevor eine Injektionsstelle erneut verwendet wird, sollte ein möglichst großes zeitliches Intervall eingelegt werden, mindestens aber ein Monat.

„Wie kann ich versuchen, blaue Flecken zu vermeiden“?
Hämatome (Blutergüsse) können entstehen, wenn bei der Injektion ein Gefäß getroffen wird. Um blaue Flecken zu vermeiden, kann es helfen, die Einstichstelle nach der Verabreichung mit einer Kühlmanschette oder einem Eisbeutel zu kühlen. Das äußerliche Auftragen einer Heparinsalbe kann dazu beitragen, dass der blaue Fleck schneller aufgelöst wird. 

„Wie lassen sich Schmerzen beim Spritzen reduzieren“?
Das Kühlen der Injektionsstelle vor und nach dem Spritzen kann auch helfen, eventuell auftretende Schmerzen bei der Anwendung zu reduzieren. In solchen Fällen kann auch die Umstellung auf ein niedriger dosiertes MS-Präparat sinnvoll sein, das dafür häufiger injiziert wird. Auch der Wechsel auf eine andere Zeit ist einen Versuch wert, da die Schmerzempfindlichkeit im Tagesverlauf unterschiedlich ist. Um das Risiko von Reizungen oder Schmerzen an der Injektionsstelle zu verringern, sollte für jede Injektion eine andere Injektionsstelle ausgewählt werden. Die Injektionsbereiche und auch die Injektionsstelle innerhalb eines Bereichs sollten immer gewechselt werden. Zudem sollte auch die Aufwärmzeit des MS-Präparates vor der Injektion eingehalten werden. 

„Wen kann ich bei Fragen ansprechen“?
Auch wer noch so gut vorbereitet ist: Es kann immer mal eine Frage aufkommen, bei der man sich den Rat eines fachlich versierten Ansprechpartners wünscht. Kompetenten Rat, insbesondere auch rund ums Thema Injektion, gibt das Aktiv mit MS-Serviceteam. Und auch bei Themen wie Reisen, ImpfungErzeugung einer Immunität zur Vorbeugung einer Erkrankung. Bei Impfungen werden aktive und passive Impfungen unterschieden. Bei passiven Impfungen werden lediglich Antikörper injiziert, die gegen den Erreger gerichtet sind und diesen im Falle einer Infektion unschädlich machen. Die aktive Impfung basiert auf der Einbringung einer geringen Menge an abgetöteten Keimen bzw. Erregern in den Körper. Das Immunsystem entwickelt gegen diese Erreger eine Immunantwort. Bei einer Infektion zerstört das derart programmierte Immunsystem den Erreger. oder Partnerschaft sind sie die richtigen Ansprechpartner.

 

Übrigens: Sie erreichen das Aktiv mit MS-Serviceteam unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/1 970 970.


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