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Kognitive Störungen – die verborgenen Symptome der MS

Wenn Multitasking schwerfällt oder immer wieder etwas von der Einkaufsliste in Vergessenheit gerät, können kognitive Störungen die Ursache für diese Beeinträchtigungen sein.

Etwa 35 Prozent aller Menschen mit MS sind von solchen „verborgenen“ Symptomen betroffen.1

Unter Kognition verstehen Mediziner Funktionen, zu denen unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis sowie die Fähigkeit zu Problemlösungen oder Kommunikation gehören. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass bei einer MS Läsionen in bestimmten Hirnregionen, kognitive Defizite befördern können.2

Vor allem im Alltag werden Probleme mit der Kognition schnell zur Herausforderung. Wer öfters Sachen vergisst oder Schwierigkeiten hat, Dinge zu strukturieren, reagiert in einigen Situationen vielleicht verunsichert. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten zu schaffen, die alltägliche Abläufe erleichtern und die kognitiven Fähigkeiten stärken.

Kognitive Beeinträchtigungen behandeln

Mit sogenannten restitutiven Übungen versucht man beispielsweise verlorengegangene neurologische Funktionen wiederherzustellen. Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit lassen sich auf diese Weise gut trainieren. Kompensatorische Behandlungsmethoden zielen dagegen auf die bessere Bewältigung der Situationen an sich ab. Das Gedächtnis kann zum Beispiel durch spezielle Memotechniken oder Hilfsmitteln wie einem Tagebuch unterstützt werden.

Kognitive Beeinträchtigungen zählen zu den sogenannten „verborgenen“ Symptomen – sie sind für Außenstehende also nicht sichtbar und werden oftmals gar nicht mit der MS in Verbindung gebracht. Psychotherapeutische Methoden können helfen, mit Verunsicherungen und Ängsten, die aus solchen Situationen resultieren, umzugehen.

Aktiv im Alltag trainieren

Vor allem das regelmäßige Üben ist bei allen Therapieformen wichtig. Selbst im Alltag gibt es zahlreiche Angebote, mit denen Betroffenen geistig-mentale Funktionen verbessern können. Studien zeigen zum Beispiel, dass sich bestimmte Computerspiele dazu eignen.3

Auch mit den kognitiven Trainings auf www.aktiv-mit-ms.de wird das Denkvermögen effektiv gefordert und gefördert. Gemeinsam mit Diplom-Psychologe Walter Kaiser entwickelt, zielen die Übungen auf vier wichtige geistig-mentale Kategorien ab: Aufmerksamkeit und Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis, schlussfolgerndes Denken sowie visuell räumliches Denken.

Direkt zu den kognitiven Trainings geht es hier.

 

MS-Register: www.msregister.de/ms-register/das-ms-register/, abgerufen am 02.10.2018.

Calabrese M, et al.: Cortical lesions and atrophy associated with cognitive impairment in relapsing-remitting multiple sclerosis. Arch Neurol 2009; 66: 1144–50 CrossRef MEDLINE

De Giglio, Laure et al.: Multiple Sclerosis: Changes in Thalamic Resting-State Functional Connectivity Induced by a Home-based Cognitive Rehabilitation Program. 2016 (pubs.rsna.org/doi/abs/10.1148/radiol.2016150710, Zugriff am 02.10.2018). 



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