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Krankheitsverlauf bei weißen und afroamerikanischen Multiple-Sklerose-Patienten unterschiedlich

BUFFALO (BIERMANN) – Multiple-Sklerose-Erkrankungen verlaufen bei Afroamerikanern schneller als bei weißen Amerikanern. Darüber hinaus ist die Behandlung oft nicht so erfolgreich, da die Patienten schwächer auf die gängigen Therapien ansprechen. Woher diese Unterschiede kommen, ist weitgehend ungeklärt.

Wissenschaftler der Buffalo Universität suchten mithilfe von MRT-Darstellungen des Gehirns nach einer Antwort auf diese Frage. Dafür untersuchten sie insgesamt 567 Patienten mit Multipler Sklerose, 488 weiße Amerikaner und 79 Afroamerikaner. Bei allen Patienten wurden Magnetresonanztomographie (MRT)-Analysen durchgeführt. Die Mehrheit der Studienteilnehmer, 96 Prozent der Afroamerikaner und 94 Prozent der weißen Amerikaner, befand sich aufgrund ihrer Krankheit in Behandlung.

Die MRT-Bilder zeigten, dass das Gewebe der grauen und weißen Substanz im Gehirn der Afroamerikaner stärker geschädigt war. Zudem waren die Schädigungen selbst größer als bei weißen Amerikanern. Diese Ergebnisse könnten, den Forschern zufolge, den schnelleren Krankheitsverlauf erklären.

Quelle: Weinstock-Guttmann B et al., Neurology, 2010 Jan 20; [Epub ahead of print]


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