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Mehr Zeit für mich: Atmung zur Selbstentspannung

Mehr Zeit für mich Atmung zur Selbstentspannung
Wer kennt es nicht: Eine Situation gerät aus den Fugen, man verliert die Kontrolle und sieht Rot. Dann hilft oft als erstes: tief durchatmen, den Puls senken lassen und mit kühlem Kopf und tiefem Atem das Problem angehen.

Denn im Gegensatz zu anderen vegetativen Körperfunktionen, wie beispielsweise dem Herzschlag oder der Verdauung, lässt sich die Atmung willentlich beeinflussen.

Die Atmung verrät viel über das psychische Wohlbefinden. Ist man nervös und angespannt, atmet man rasch und unkontrolliert. Wird die Aufregung mal zu groß, hält man oft den Atem an. Auch bei körperlichen Aktivitäten, wie Radfahren oder Wandern, wird mehr Sauerstoff benötigt. Die natürliche Reaktion des Körpers ist ein schnellerer Atem, um leistungsfähiger und konzentrierter zu sein. Bei einem ruhigen und gleichmäßigen Atmen befinden sich Seele und Körper im Einklang. Man ist entspannt und empfindet positive Gefühle.

Atmung im Detail

Beim Einatmen dringt Luft durch Nase und Mund in den Körper ein. Von der Lunge aus wird Sauerstoff in das Blut abgegeben und im ganzen Körper verteilt. Dieser Ablauf spielt sich bei einem Erwachsenen zwischen 12- bis 18-mal die Minute ab, worauf man auf insgesamt 20.000 Atemzüge täglich und circa 12.000 Liter aufgenommene Luft kommt.

Atmung bedeutet Leben

Dem einem stockt der Atem, der Nächste ringt nach Luft und manche finden etwas einfach atemberaubend. Es gibt zahlreiche Sprichworte, die das Leben in Verbindung mit Atmung beschreiben. Kein Wunder, denn alles was lebt, atmet.
Gezielte Atemübungen steigern die Selbstwahrnehmung, verbessern die Konzentration und führen zu einem bewussteren Lebensstil. Das Beste dabei: die Atemübungen kann man überall und jederzeit durchführen. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, zuhause oder während eines gemütlichen Spaziergangs.

Eine besonders entspannende Atemübung ist die 4 - 7 - 8 Atemtechnik. Sie wurde von dem amerikanischen Arzt Andrew Weil entwickelt und konzentriert sich auf die Stimulierung des Nervensystems. Die Übung funktioniert stehend, sitzend und auch liegend:

  • Gehen Sie sicher, dass während der gesamten Atemübung Ihre Zunge an derselben Stelle bleibt: locker und direkt hinter den Vorderzähnen.

  • Atmen Sie erst einmal geräuschvoll aus und lassen Sie die gesamte Luft herausströmen, bis Sie das Gefühl haben, dass Ihr Brustkorb zusammengesackt ist.

  • Atmen Sie nun entspannt ein und zählen Sie innerlich bis vier. 

  • Halten Sie Ihren Atem an und zählen Sie bis sieben.

  • Nun atmen Sie acht Zähleinheiten langsam und geräuschvoll aus. Halten Sie dabei Ihren Mund leicht geöffnet. 

  • Wiederholen Sie diese Technik anfangs viermal.

  • Nach etwa zwei Monaten Übung können Sie die Übung auf acht Wiederholungen steigern.

Achtsamkeit ist lernbar. Sich selbst wertschätzen, intensiv atmen und leben steigert die Selbstzufriedenheit. Oft hilft es schon, den Kaffee ein bisschen genussvoller und entspannter mit einer netten Zeitschrift, vielleicht sogar dem Aktiv mit MS Magazin, zu genießen.



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