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Mehr Zeit für mich: Licht gegen Müdigkeit

Mehr Zeit für mich-Licht gegen Müdigkeit
Viele kennen es: In den Wintermonaten fällt es einem oft schwer, morgens aus dem gemütlichen Bett hervorzukriechen. Schuld daran ist oft das fehlende Tageslicht. Aber es gibt eine Möglichkeit, im Winter wieder fitter zu werden. Und zwar, indem man sich die Sonne einfach selbst ins Haus holt!

Die Monate zwischen Oktober und März machen es einem schon manchmal nicht so leicht. Man geht in der Dunkelheit aus dem Haus und wenn man danach aus dem Büro geht, hat sich die Sonne auch schon wieder verabschiedet. Oft kann man da gar nicht anders als ständig zu gähnen und einfach nur wieder ins Bett zu wollen. Viele Menschen fühlen sich in der Zeit antriebslos und haben weniger Energie. Das liegt daran, dass bei Dunkelheit mehr Melatonin ausgeschüttet und der Schlafrhythmus dadurch durcheinandergebracht wird.  Außerdem kann das fehlende Licht zu einem Vitamin D-Mangel führen. Dieser ist aber vor allem für MS-Betroffene wichtig, da ein Mangel des sogenannten Sonnenvitamins das MS-Risiko erhöhen und Ursache sein kann.

Eine Portion Sonne tut also jedem gut – nicht nur MS-Betroffenen. Denn Licht hebt die Stimmung, sorgt wieder für mehr Schwung in der kalten Jahreszeit und stärkt das Wohlbefinden. Neben einer vitaminreichen Ernährung mit viel Fettfischen, Eigelb, Leber und Steinpilzen sowie Nahrungsergänzungsmitteln  setzen viele im Winter auf die sogenannte Lichttherapie.

I’ve got the sunshine in my pocket

Bei der Lichttherapie geht es darum, die kurzen Tage künstlich zu verlängern. Dabei setzt man sich einige Wochen lang täglich vor ein spezielles Lichtgerät (2.500 bis 10.000 Lux Beleuchtungsstärke) und lässt die angenehme Wärme entspannt auf sich einwirken. Studien zufolge verstärkt das helle, weiße Licht durch die Augen die Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn und führt somit zu einer Aufhellung der Stimmung. Wichtig für den Erfolg ist, nahe genug an der Lichtquelle zu sitzen.  Am besten macht man das zweimal am Tag, jeweils eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang. Zu beachten ist, dass die Therapie nicht bei jedem hilft, deswegen sollte bei angehender Müdigkeit immer Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Am besten wirkt immer noch natürliches Tageslicht. Daher sollte man sich auch in den kalten Wintermonaten so oft wie möglich nach draußen wagen, um den Körper so viel natürliches Tageslicht wie möglich zu gönnen. Außerdem tut Bewegung immer gut. Wie wäre es zum Beispiel mit einem ausgedehnten Waldspaziergang mit den Liebsten? Oder einer großen Runde um den Block in der Mittagpause?

Auch Zuhause oder auf der Arbeit ist Helligkeit wichtig. Denn sie hilft nicht nur wach zu werden, sondern es auch zu bleiben. Oft hilft es auch schon viel Sonne im Sommer zu tanken, um den Speicher für den Winter aufzufüllen.