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Mit MS in den Urlaub

Eine Urlaubsreise, egal ob mit Auto oder Flugzeug, ob in die Ferne oder im eigenen Land, ist immer mit Vorfreude, Wünschen und Erwartungen verbunden. Eine Reise bedeutet aber auch, die tägliche Routine und das bekannte Umfeld zu verlassen. Das kann viel Energie verbrauchen und davon haben MS-Betroffene nicht immer genug.

Um unnötigen Stress zu meiden, gilt es eine sorgfältige Planung und Vorbereitung einzuhalten, was allerdings für gesunde Menschen wie auch für MS-Betroffene gleichermaßen der Fall sein sollte.

Der erste Schritt, der zu entscheiden ist, ist die Wahl des Reiseziels. Wohin wollten Sie schon immer mal Reisen? Südsee oder Mitsommernacht im hohen Norden? Ein Campingurlaub oder ein Kreuzfahrt? Multiple Sklerose ist kein Hinderungsgrund. Wichtig ist eine gute Organisation. Besorgen Sie sich Reiskataloge oder surfen Sie im Internet, bevor Sie sich konkret festlegen. Sind Sie aufgrund Ihrer Erkrankung eingeschränkt, ist es naheliegend Seiten zu besuchen, die solches Berücksichtigen. Zudem finden Sie notwendige Auskünfte über ihr gewünschtes Reiseziel, Einreisebestimmungen und Impfvorschriften. Zu empfehlen sind:


Nun gilt es den besten Weg zu finden, um das Reisziel zu erreichen. Ob mit Auto, Bahn oder Flugzeug. Die Deutsche Bahn hat eine nützliche Broschüre rund um Bahnfahrten im In- und europäischen Ausland bereitgestellt: „Mobil mit Handicap - Services für mobilitätseingeschränkte Reisende“. Wer ein Flugzeug besteigt, sollte sich vorab erkundigen, ob es Vergünstigungen für Behinderte gibt. Wichtig ist zudem, vorab zu schildern, ob und in welchem Umfang Sie Hilfe benötigen. Besitzen Sie einen Schwerbehindertenausweis, werden Sie beispielsweise beim Ein- und Auschecken bevorzugt behandelt.

Sind das Reiseziel und die Reiseart entschieden, geht es um die Unterkunft. Egal ob ein Hotel oder eine Campinganlage, klären Sie vorab, ob es Ihren Ansprüchen gerecht wird. Sind gegebenenfalls Rampen und Aufzüge vorhanden. Ist es klimatisiert, wenn ja, können Sie selbst auf die Klimatisierung Ihres Zimmers Einfluss nehmen? Sind alle Bereiche, wie Restaurant und Pool gut zu erreichen? Sind sanitäre Anlagen leicht zugänglich und gegebenenfalls behindertengerecht?

Auch auf die Umgebung sollten Sie achten. Eine schöne Bucht über eine kleine Steintreppe ist eventuell unerreichbar. Ist der Weg vom Strand zum Wasser sehr lang, sollten Sie bedenken, dass gerade das gehen im Sand sehr ermüdend ist. Sind Wanderwege nicht zu weitläufig und gibt es ausreichend Rastmöglichkeiten.

Eine Frage, die sich MS-Betroffene vor Antritt einer Reise stellen, ist, was mache ich, wenn ich einen Schub bekomme? Es wäre Unsinn zu sagen, das passiert schon nicht. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über diese Eventualität und klären Sie vorab, ob vor Ort gute medizinische Versorgung hinsichtlich einer eventuellen Schubbehandlung gibt. Weitere Informationen lesen Sie bitte hier: MS-Schub am Urlaubsort.

Ist alles geplant und gebucht, fehlt nur noch das Gepäck. Diese Dinge sollten ganz oben auf Ihrer Liste stehen:

  1. Ihren Ausweis (aktuell)
  2. Geld, bzw. Kreditkarten
  3. Reiseunterlagen, wie Ticket und Buchungen
  4. Ihre Medikamente


Gedacht haben sollten Sie an:

  1. Eine Reiserücktrittsversicherung
  2. Eine Reisekrankenversicherung
  3. vorgeschriebene Impfungen


Lesen Sie außerdem Tipps rund um die Reisevorbereitung wie auch den Transport von Medikamenten.

Kurz und knapp:

  • Reisen Sie ins nichteuropäische Ausland, sollten Sie sich sehr genau über die aktuellen Einreisebestimmungen informieren. Diese können sich kurzfristig ändern und Sie persönlich sind verpflichtet, sich diese Information zu beschaffen.

  • Bitte beachten Sie, falls Sie einen Schwerbehindertenausweis besitzen, dass dieser im Ausland nicht gültig ist. Allerdings sollten Sie es nicht unversucht lassen, freiwillige Vergünstigungen, wie ermäßigte Eintrittspreise, in Anspruch zu nehmen. Besitzen Sie hingegen einen Parkausweis für Behinderte, ist dieser seit 2001 europaweit gültig.

  • Verreisen Sie innerdeutsch, vergessen Sie bitte nicht, sich auch hier über Impfempfehlungen zu informieren. Viele Gebiete in Deutschland sind Risikogebiete der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die durch Zecken übertragen wird. Die ImpfungErzeugung einer Immunität zur Vorbeugung einer Erkrankung. Bei Impfungen werden aktive und passive Impfungen unterschieden. Bei passiven Impfungen werden lediglich Antikörper injiziert, die gegen den Erreger gerichtet sind und diesen im Falle einer Infektion unschädlich machen. Die aktive Impfung basiert auf der Einbringung einer geringen Menge an abgetöteten Keimen bzw. Erregern in den Körper. Das Immunsystem entwickelt gegen diese Erreger eine Immunantwort. Bei einer Infektion zerstört das derart programmierte Immunsystem den Erreger. ist mittlerweile eine Empfehlung der StIko (ständigen Impfkommission) für MS-Betroffene. Auf dieser Website gibt es auch noch weitere Informationen rund um Impfen bei Multipler Sklerose.


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  • Allgemeine Tipps rund um die Reiseplanung

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Wir wünschen eine gute Reise!


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