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Neue Regelung für das Wiederholungsrezept

Für Patienten, die regelmäßig das gleiche Medikament einnehmen, ist das Wiederholungsrezept gedacht. Seit dem 1. März wurden die gesetzlichen Vorgaben dafür geändert.

Ist bei einer chronischen Erkrankung davon auszugehen, dass der Gesundheitszustand unter der Therapie weitgehend stabil bleibt, können Ärzte ein spezielles Wiederholungsrezept ausstellen. Mit diesem Rezept kann der Apotheker das Arzneimittel nach der ersten Einlösung noch bis zu dreimal abgeben. Ein Rezept lässt sich also insgesamt viermal einlösen. Letztlich entscheidet das aber der Arzt. Er muss auf dem Rezept notieren, ob und wie oft das Medikament wiederholt abgegeben werden darf.

Das Rezept gilt ein Jahr, unabhängig davon, ob in dieser Zeit auch die Höchstabgabemenge beansprucht wurde. Allerdings muss der Arzt auf dem Rezept das Gültigkeitsdatum notieren. Zwar ist grundsätzlich ein Jahr vorgesehen, doch fehlt die ärztliche Angabe, gilt das Rezept nur drei Monate.

Mehr Zeitersparnis, mehr Eigenverantwortung

Für Betroffene bedeutet das einerseits eine Zeitersparnis, weil sie nicht mehr so oft für ein Rezept in die Praxis müssen. Andererseits verlangt es ihnen aber mehr Eigenverantwortung ab. Da Rezeptausstellungen häufig auch mit Kontrolluntersuchungen verbunden sind, müssen sie nun eigenständig ihre Untersuchungstermine im Auge behalten und ihren Arzt umgehend über körperliche Veränderungen informieren.

Gleiches gilt, wenn beispielsweise ein Facharzt oder das Krankenhaus die Therapie oder Begleitmedikation verändert. Dann muss der rezeptausstellende Arzt umgehend davon in Kenntnis gesetzt werden, weil möglicherweise auch das Wiederholungsrezept geändert werden muss. Das ist wichtig, um mögliche Neben- oder Wechselwirkungen zu vermeiden.


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