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Testosteron könnte Männer vor Multipler Sklerose schützen

Frauen erkranken mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an Multiple Sklerose als Männer. Das könnte auf das männliche Hormon Testosteron zurückzuführen sein – einer aktuellen Untersuchung zufolge unterdrückt das Hormon bestimmte Entzündungsreaktionen.

JENA (Biermann)   Frauen erkranken mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an Multiple Sklerose als Männer. Das könnte auf das männliche Hormon Testosteron zurückzuführen sein – einer aktuellen Untersuchung zufolge unterdrückt das Hormon bestimmte Entzündungsreaktionen.

Dieser Zusammenhang könnte die Tatsache erklären, warum Männer seltener unter entzündlichen und allergischen Erkrankungen leiden. Denn „von Autoimmunerkrankungen sind vor allem Frauen betroffen“, weiß Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Das Ergebnis unterstreicht aber auch, wie wichtig es ist, das Geschlecht bei der Therapie zu berücksichtigen. Denn nicht nur Häufigkeit oder Verlauf bestimmter Krankheiten sind zwischen den Geschlechtern verschieden, „auch die Wirkung von Medikamenten unterscheidet sich bei männlichen und weiblichen Patienten oft deutlich“, so Werz.

Der gebürtige Schwabe plädiert dafür, dass die aktuellen Ergebnisse „bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe unbedingt berücksichtigt werden, um gerade den betroffenen Frauen eine wirksame und effektive Therapie anbieten zu können“.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Mitteilung vom 4. Oktober 2010



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