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Therapeutisches Klettern

Therapeutisches Klettern hilft bei MS
Ob Schwimmen, Radfahren oder Klettern – körperliche Aktivität bringt Vorteile für den Körper als auch für die Psyche mit sich.

Beim therapeutischen Klettern lässt sich die MotorikAls Motorik werden die vom Gehirn gesteuerten Bewegungsvorgänge bezeichnet. Bewegungsmuster werden im Kortex (Großhirn) entworfen und werden über das Rückenmark sowie die peripheren Nerven zum Muskel weitergeleitet. verbessern sowie Ausdauer und Kraft erhöhen. Und es macht vor allem eines: Spaß.

Therapeutisches Klettern ist eine ganzheitliche Therapieform, die insbesondere in der Orthopädie aber auch Psychotherapie angewendet wird. Behandelt werden motorische Fähigkeiten wie Koordinationsstörungen, Kraft und Ausdauer sowie Belastbarkeiten. 

Gleichzeitig werden aber auch die geistigen Fähigkeiten (Kognition) verbessert: Das sorgfältige Überlegen der nächsten Handgriffe trainiert das Gedächtnis und sorgt für eine bessere Konzentration. Und dieses Erfolgserlebnis, eine Kletterwand erklommen zu haben, stärkt die Selbsteinschätzung und das Vertrauen in sich selbst. Dadurch können auch andere Herausforderungen im Alltag besser angegangen werden. 

Die positiven Effekte auf den Körper

Die Sportart ist für so gut wie jeden geeignet – ob jung oder alt, groß oder klein. Auch MS-Betroffene, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können an die Kletterwand.

Die einzige Bedingung: ein wenig Kraft in den Armen und eine geringe Gehfähigkeit.

Da man sich beim Klettern halten und bewegen muss, kommt hier abwechselnd statische und dynamische Muskelarbeit zum Einsatz. Durch das Anspannen, Dehnen, Strecken und Entspannen entsteht ein komplexes Bewegungsmuster, was sich ganzheitlich auf den Körper auswirkt. Durch die ständige Kontrolle und Stabilisierung des Körperschwerpunktes wird der Gleichgewichtssinn gefördert. Bei Menschen mit MS kann das therapeutische Klettern auch die FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus. reduzieren. Wie auch bei anderen sportlichen Aktivitäten werden beim Klettern Glückshormone ausgeschüttet, die Depressionen positiv beeinflussen.

Zu guter letzte bringt das Klettern in einer Gruppe zusätzlich Freude und vielleicht sogar ein paar neue Bekanntschaften.

Interessierten sollte bewusst sein, dass es nicht relevant ist, wie hoch man klettert. Wichtig ist, dass man es versucht und seine Grenzen im positiven Sinne kennen lernt, ohne sich zu überanstrengen. Und vor allem eins nicht zu vergessen: Spaß zu haben!


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