Was ist der Login?

Sie können sich über einen Klick auf das Icon oben rechts,
wie gewohnt, bei Aktiv mit MS anmelden.

Sie können ab sofort für zukünftige Besuche auch direkt angemeldet bleiben.



Tipps für einen erholsamen Schlaf

Tipps für einen erholsamen Schlaf
Laut einer Studie leidet jeder zweite MS-Betroffene an mindestens zwei Nächten pro Woche unter Schlafstörungen. Bleibt die nächtliche Ruhe aus, fühlt man sich am nächsten Tag müde, ausgelaugt und hat Schwierigkeiten bei der Konzentration.

Dabei können kleine Rituale und andere kleine Tipps dazu beitragen, leichter in den Schlaf zu finden.  

Im Schlaf verlangsamen sich der Puls und die Atmung. Unser Organismus ist aber aktiv: es werden Hormone ausgeschüttet, das ImmunsystemDas Immunsystem ist ein komplexes System von Zellen und Zellfunktionen in einem Lebewesen. Es dient der Abwehr von fremden Substanzen und Krankheitserregern. ist in vollem Gang – der Körper regeneriert sich. Das Bedürfnis nach Schlaf ist universell aber die benötigte Länge pro Nacht variiert von Menschen zu Menschen. MS-Betroffene haben oft ein besonders hohes Bedürfnis nach Erholung. Das typische Erschöpfungssyndrom – auch FatigueTypisches MS-Symptom: Es zeichnet sich durch sehr schnelle Ermüdbarkeit sowie körperliche und geistige Erschöpfbarkeit des Betroffenen aus. genannt – geht häufig mit nächtlichen Schlafproblemen einher.

Schlüssel zur Erholung: die Schlafphasen

Eine Voraussetzung für erholsame Nächte ist, alle natürlichen Schlafphasen ungestört zu durchlaufen. Die Phasen wechseln sich schleichend ab, wobei auf den wachen Zustand der Leichtschlaf folgt, der wiederum vom Tiefschlaf mit der höchsten Muskelentspannung abgelöst wird. In der Nacht wechselt unser Organismus zwischen den letzten beiden Phasen, unterbrochen vom REM-Schlaf. REM bedeutet „Rapid Eye Movement“, gemeint sind die typischen Augenbewegungen, die auftreten, wenn wir träumen. In dieser Phase ist das Gehirn besonders aktiv.

Um Erholung mit allen wichtigen Schlafphasen zu bekommen, sind kleine Tipps und Tricks hilfreich: 

  • Legen sie eine Stunde vor dem Schlafengehen alle elektronischen Geräte beiseite. Greifen Sie stattdessen zu einem Buch oder Puzzle.

  • Machen Sie sich keinen Druck. Wenn Sie nicht gleich einschlafen, suchen Sie sich solange eine Beschäftigung, bis das Müdigkeitsgefühl zurückkommt.

  • Feste Gewohnheiten tragen viel zu einem gesunden Schlaf bei – täglich die gleichen Schlafenszeiten und Einschlafrituale können helfen.

  • Es ist ein Irrglaube, dass Alkohol den Schlaf fördert. Wer etwas getrunken hat, schläft vielleicht schneller ein, wacht aber öfters in der Nacht wieder auf. Trinken Sie daher vor dem Schlafengehen lieber eine heiße Milch mit Honig.

  • Sportliche Aktivitäten sind super, aber bitte nicht vor dem Schlafengehen. Sie wirken eher wie ein Muntermacher und regen den Kreislauf zu sehr an.

  • Gehen Sie nie mit knurrendem Magen zu Bett. Verwöhnen Sie sich am Abend lieber mit einer leichten Kost, wie zum Beispiel einer Suppe oder einem Risotto.

  • Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung, eine niedrige Zimmertemperatur von rund 18 Grad und einer gemütlichen Matratze und Kissen. Extratipp: Ein Säckchen Lavendel in der Nähe kann beruhigend und schlaffördernd wirken.

  • Sorgen Sie für ein gewisses Ohmm… Bringen Sie sich in einen Zustand der Entspannung. Ein heißes Bad, leichtes YogaDer indischen Entspannungstechnik liegt der enge Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele zugrunde. Bestimmte Körperstellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) sowie Konzentrations- und Entspannungsübungen verbessern das Körperbewusstsein sowie die Wahrnehmung innerer Prozesse. Yoga soll bei regelmäßiger Anwendung stressbedingten Störungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen entgegenwirken. Yoga fördert zudem die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für innere Ausgeglichenheit. oder Meditation bewirken wahre Schlafwunder.

  • Manchen Menschen hilft auch ein Schlaftagebuch. Falls der Schlaf nicht kommen sollte, schreiben Sie ihre Vermutungen zu den Gründen auf, notieren Sie Ihre Gefühle und mögliche Sorgen. Vermerken Sie auch, wie lange Sie wach im Bett liegen, wann Sie einschlafen und wieder aufwachen.

  • Verzichten Sie am späten Nachmittag auf Kaffee und koffeinhaltige Getränke. 

Sollten alle Mühen nichts bringen und ihre Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum anhalten, suchen Sie einen Arzt auf.



Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu. Mehr erfahren
Okay
Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu.
Mehr erfahren
Okay