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Was bedeutet eigentlich Kardiotoxizität?

Was bedeutet eigentlich....
RRMS, PML oder EDSS – wer sich mit dem Thema Multiple Sklerose beschäftigt, stößt oft auf komplizierte Fachbegriffe oder unverständliche Abkürzungen. Unsere Serie „Was bedeutet eigentlich…?“ erklärt die wichtigsten Begriffe rund um die MS. Heute:

Kardiotoxizität

Die Vorsilbe „Kardio-“ benutzen Mediziner, wenn sie von etwas sprechen, dass das Herz betrifft. Als Toxizität bezeichnet man die Giftigkeit einer Substanz. Kardiotoxisch wirken chemische Substanzen oder Arzneistoffe also, wenn sie das Herz beeinträchtigen oder schädigen. Oft werden in einem solchen Fall die Herzmuskelzellen beschädigt, was zu einer Herzinsuffizienz und/oder Herzrhythmusstörungen führen kann.   

Bei der Herzinsuffizienz fehlt dem Herz beispielsweise die Kraft, um das Blut durch den Körper zu pumpen. So kann es entweder zu einem Rückstau des Blutes kommen oder die Pumpfunktion reicht nicht aus, um genügend sauerstoffreiches Blut zu produzieren.

Faktoren der Toxizität

Die Giftigkeit einer Substanz hängt immer von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Zum Beispiel spielen die folgenden Komponenten eine Rolle:

  • chemische und physikalische Eigenschaften der Substanz selbst 

  • Dauer und Häufigkeit der Einnahme 

  • Art und Weise der Verabreichung 

  • Alter des Betroffenen

  • Begleiterkrankungen

  • Geschlecht 

  • Genetische Veranlagung des Körpers

Risiko-Nutzen-Abwägung im Einzelfall

Doch warum setzt man überhaupt Medikamente ein, die das Herz schädigen könnten? Grundsätzlich besteht bei jedem Arzneimittel die Möglichkeit, dass es zu sogenannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) kommen kann.

Vor der Therapie mit einem bestimmten Präparat, führt der Arzt daher meist eine Risiko-Nutzen-Abwägung durch. Das bedeutet, dass er analysiert, ob die Wahrscheinlichkeit eines Nutzens bei der Verabreichung des Medikaments höher ist als das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen.


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