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Was bedeutet eigentlich Monitoring?

Was bedeutet eigentlich....
RRMS, PML oder EDSS – wer sich mit dem Thema Multiple Sklerose beschäftigt, stößt oft auf komplizierte Fachbegriffe oder unverständliche Abkürzungen. Unsere Serie „Was bedeutet eigentlich…?“ erklärt die wichtigsten Begriffe rund um die MS. Heute:

Monitoring

Der Begriff „Monitoring“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie Kontrolle oder Überwachung. In der Medizin ist hiermit die regelmäßige diagnostische Überwachung gemeint. Bei bestimmten Risikogruppen oder chronischen Erkrankungen müssen zum Beispiel Blutdruck, Blutzucker, Atem- oder Herzfrequenz kontinuierlich kontrolliert werden.

Auch bei Multiple Sklerose sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig. Diese können notwendig sein, um bei auftretenden Nebenwirkungen eines Medikamentes zeitnah reagieren zu können. Bei der schubförmigen MS spielt das Monitoring bei der Beurteilung der Entzündungsaktivität ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen tragen zum Therapieerfolg bei

Denn auch während der schubfreien Phasen ist die MS weiterhin aktiv. Obwohl der Betroffene vielleicht gerade keine Symptome bemerkt, spielen sich im Körper möglicherweise noch Entzündungsprozesse ab. Diese können mit Hilfe der Magnetresonanztherapie (MRT) sichtbar gemacht werden.

Durch ein starkes Magnetfeld, Messantennen und einen Computer erzeugt die MRT Schnittbilder des Körperinneren. Anders als beim Röntgen ist der Körper dabei keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Um die Veränderungen in Gehirn und Rückenmark deutlich sichtbar zu machen, setzen Ärzte bei der MRT von MS-Betroffenen häufig ein Kontrastmittel ein, das kurz vor der Untersuchung gespritzt wird.

Wie oft ist ein MRT-Bild sinnvoll?

Meist wird bei Multiple Sklerose einmal pro Jahr ein bildgebendes Verfahren wie die MRT empfohlen. Zeigt sich der Verlauf über einen längeren Zeitraum hinweg stabil, können die Abstände vom behandelten Arzt angepasst werden.

Vor allem in der Anfangsphase nach der Diagnose oder bei einer Therapieumstellung gilt jedoch die Devise: Je öfter ein Bild zur Orientierung über den Therapieerfolg gemacht wird, desto besser.  


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