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Was bedeutet eigentlich Spinale Ataxie?

Was bedeutet eigentlich....
RRMS, PML oder EDSS – wer sich mit dem Thema Multiple Sklerose beschäftigt, stößt oft auf komplizierte Fachbegriffe oder unverständliche Abkürzungen. Unsere Serie „Was bedeutet eigentlich…?“ erklärt die wichtigsten Begriffe rund um die MS. Heute: spinale Ataxie.

Der Begriff AtaxieAls Ataxie wird eine Störung der Koordination von Bewegungsabläufen bezeichnet, die infolge einer gestörten Abstimmung der entsprechenden Muskelgruppen auftritt. stammt vom griechischen Wort „ataxia“ (ἀταξία) ab, was so viel bedeutet wie Unordnung. Übertragen auf das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose beschreibt „spinale Ataxie“ allgemeine Gleichgewichtsstörungen und Koordinationsstörungen der Glieder, die durch Schädigungen im Rückenmark hervorgerufen werden. Die Nerven leiten die Signale nicht mehr so wie früher und die Kommunikation zwischen dem Gehirn und den Armen und Beinen ist gestört.

Symptome

Als Folge der Nervenschädigung zunehmend schwer, Bewegungen zu steuern und zahlreiche Alltagssituationen – wie Zähneputzen, Ankleiden, oder Arbeiten im Haushalt – zu meistern. Bei einer Ataxie der Beine wird der Gang unsicher, was die Sturzgefahr erhöht. Vielen Menschen mit MS gelingt es, ihre Sehkraft dazu einzusetzen, um die Abweichungen zumindest teilweise auszugleichen.

Die Symptome im Überblick: 

  • Den Muskeln fehlt die Synergie bei den Bewegungen 

  • Unsicherer Gang

  • Bei einer parallelen Fußstellung: Probleme aufrecht zu stehen

  • Feinmotorische Probleme beim Greifen

  • Mangelnde Muskelspannung 

  • Zittern bestimmter Gliedmaßen oder des ganzen Körpers (TremorZittern von Körperteilen, insbesondere der Hände/Finger.)

 

Schmerzen, Erschöpfung, Aufregung oder Angst vor den Blicken anderer Menschen können die Symptome verstärken.

Therapie

Die Therapie von spinaler Ataxie zielt darauf ab, die Autonomie sowie die Fähigkeit zu gehen aufrechtzuerhalten. Die Grundlage dafür stellt umfangreiche Physio- und Ergotherapie dar. Techniken zur Muskelentspannung, kurzfristige Eistherapie sowie mechanische Hilfsmittel wie Gehstöcke oder spezielles Besteck runden das nicht-medikamentöse Therapieangebot ab.

Der Einsatz von Medikamenten zeigt nur geringes Verbesserungspotential. In bestimmten Fällen ist auch eine Therapie mit Hilfe von Sonden möglich. Diese werden im Gehirn platziert und helfen dabei, das Zittern der Gliedmaßen zu unterbinden.


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