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Anbau von Cannabis

MS Betroffene können Symptome oft mit Cannabis lindern. Seit dem Jahr 2011 sind deshalb cannabishaltige Arzneimittel zugelassen und in Apotheken erhältlich.

Allerdings sind die Mittel recht teuer und werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Alternative: Cannabis selbst anbauen. Das war aber bisher nicht möglich, da dies unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Ausnahmen wären möglich, aber wurden von Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bislang immer abgelehnt.

Nun hat das Verwaltungsgericht Köln den Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken in Einzelfällen genehmigt. Fünf Kläger sind gegen die Ablehnung des BfArM vorgegangen und hatten in drei Fällen Erfolg. Alle Kläger leiden unter chronischen Schmerzen und haben eine Erlaubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabis. Aus Kostengründen wollen sie Cannabis selbst anbauen.

Zur Begründung wies das Gericht darauf hin, dass die Voraussetzungen für den Eigenanbau in jedem Fall individuell zu prüfen seien. In drei Fällen seien die Voraussetzungen gegeben, insbesondere könne der Zugriff Dritter ausgeschlossen werden. Die genauen Modalitäten könnten durch Auflagen bestimmt werden.

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