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„Parathymie“ bedeutet…

Was bedeutet eigentlich....
…dass die Äußerung von Gefühlserregungen nicht mit dem inneren Gefühl übereinstimmt. Dieses Phänomen gibt es auch bei MS, wenn Hirnbereiche betroffen sind, die für das Erleben, Äußern und den Umgang mit Gefühlen zuständig sind.

Bei der Parathymie ist das Gefühlsleben gestört, genauer gesagt: die Affektivität. Dabei stimmt die Äußerung von Gefühlserregungen nicht mit dem eigentlichen Gefühl überein. Die Parathymie zeigt sich deshalb durch ein Missverhältnis zwischen dem inneren Erleben und der äußerlichen Reaktion. So kann sie sich beispielsweise durch Lachen auf einer Trauerfeier äußern, durch Freude als äußere Gefühlsreaktion auf innerlichen Zorn oder durch Weinen beim Hören eines Witzes. 

Parathymie kann auch bei MS auftreten

Ein Krankheitsbild, bei dem Gefühlsausdruck und die aktuelle Situation häufig nicht übereinpassen, ist die Schizophrenie. Unabhängig davon kann es aber beispielsweise auch bei Menschen mit Multipler Sklerose zu einer Parathymie kommen. Dies kann passieren, wenn Hirnbereiche von der autoimmunen Entzündungsreaktion im ZNSZentralnervensystem betroffen sind, die für das Erleben, Äußern und den Umgang mit Gefühlen zuständig sind.

 


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