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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

MS-Betroffene sind infolge ihrer Erkrankung stärker gefährdet, eine Depression zu entwickeln. Sowohl die Tatsache, dass die Erkrankung MS einen psychischen „Stressfaktor“ darstellt, als auch die Veränderungen des Hirnstoffwechsels können die Entstehung einer Depression begünstigen oder beschleunigen.

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche und degenerative Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Aufgrund dieser beiden Krankheitsmechanismen sprechen Experten auch von einer dualen Erkrankung. Infolge einer Fehlfunktion des Immunsystems können körpereigene Zellen das so genannte Myelin (= fett- und eiweißreiche Hülle, die die Nervenfasern umgibt und isoliert) und/oder Zellen im zentralen Nervensystem (= Gehirn und Rückenmark) angreifen. Die damit einhergehenden Entzündungen und Schädigungen der Nervenfasern führen zu Störungen der Nervenleitung und somit zu neurologischen Funktionsstörungen. Nach Abheilung der Entzündungen bildet sich ein verhärtetes Narbengewebe (Multiple Sklerose bedeutet daher wörtlich übersetzt "vielfache Verhärtung"). Dieses kann zu dauerhaften Einschränkungen der Nervenfunktionen führen.

Weltweit sind ca. 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt. In Deutschland leben mehr als 200.000 MS-Betroffene. Jedes Jahr wird bei etwa 2.500 Menschen MS neu diagnostiziert.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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