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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

Die Symptome der MS sind vielfältig und können bei jedem Betroffenen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Häufige Frühsymptome der MS können Sehstörungen, leichte Lähmungen, Gefühlsstörungen, Koordinationsstörungen oder auch Gangunsicherheit sein. Im weiteren Verlauf der MS kann es häufig zu urologischen Störungen, Bewegungsstörungen mit Spastik, Lähmungen oder Sprechstörungen kommen. Bei vielen Betroffenen wird zudem von einer starken Ermüdbarkeit (Fatigue) sowie Depressionen berichtet.

Es werden grundsätzlich drei Verlaufsformen der MS unterschieden:

  • schubförmiger-remittierender Verlauf der MS

  • sekundär-progredienter Verlauf

  • primär-progredienter Verlauf

Bei etwa 80% der Patienten beginnt die MS mit einem schubförmigen-remittierenden Verlauf, d.h. die Schübe bilden sich nach Tagen oder Wochen mehr oder weniger vollständig zurück (=Remission). Diese schubförmig-remittierend verlaufende MS geht bei etwa 30-50% der Betroffenen innerhalb von 6 bis 10 Jahren in die sekundär-progrediente Verlaufsform über. Dabei kommt es zu einer kontinuierlichen Verschlechterung der MS. Schübe treten gar nicht mehr oder seltener auf.

Etwa 20% der Erkrankten erleiden von Beginn ihrer Erkrankung an einen primär-progredienten Verlauf: Die Erkrankung schreitet kontinuierlich ohne Schübe voran, und bleibende Behinderungen nehmen stetig zu.

Die rasche Ermüdbarkeit bzw. Energielosigkeit bei körperlichen und geistigen Aufgaben (= Fatigue) gilt als ein typisches Symptom der MS und tritt bei etwa 80% der Betroffenen auf. Eine Überanstrengung kann zu einer vorübergehenden Verschlechterung anderer Funktionsstörungen führen.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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