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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

Der Arbeitnehmer untersteht grundsätzlich keiner Mitteilungspflicht. Von sich aus muss er nicht auf seine Erkrankung hinweisen. Beeinträchtigt diese jedoch die Ausübung der Arbeitstätigkeit, sollte Auskunft über die Erkrankung gegeben werden. Insbesondere wenn MS-Betroffene schnell ermüden, ist ein Gespräch mit dem Arbeitgeber durchaus sinnvoll. Dies gilt auch dann, wenn schon bei der Aufnahme einer neuen Arbeitstätigkeit Klarheit darüber besteht, dass die Arbeit aufgrund eines aktuellen Schubes oder eines Rehabilitationsaufenthaltes nicht termingerecht aufgenommen werden kann.

Die Frage des Arbeitgebers nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Arbeitnehmers ist unzulässig. Wird die Frage jedoch präzisiert und nach dem Vorliegen einer chronischen Erkrankung und deren Verlauf in den letzten zwei Jahren gefragt, ist es ratsam, diese wahrheitsgemäß zu beantworten. Eine Diagnose wie MS ist gerade im Beruf mit vielen Fragen verbunden. Das Arbeitsamt bietet hier Hilfestellungen wie Eingliederungshilfe oder Unterstützung bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes.

Die Lebenserwartung wird heute in Ländern mit einer guten medizinischen Versorgung und einer flächendeckenden Verfügbarkeit von immunmodulatorischen und symptomatischen Therapien durch die MS eher geringfügig beeinträchtigt. Die mittlere Lebenserwartung von MS-Betroffenen unterscheidet sich nur in geringem Maße von der der Normalbevölkerung. Die meisten MS-Betroffenen sterben wie andere Menschen auch an alterstypischen Erkrankungen, wie z.B. Herzerkrankungen. Epidemiologische Studien legen aber auch nahe, dass mit der Behandlung der MS frühzeitig begonnen werden sollte. Mit immunmodulatorischen Basis-Therapien und einer symptomatischen Therapie kann ein Fortschreiten der Erkrankung so hinausgezögert und Behinderungen vorgebeugt werden.

Die MS-Therapie hat mehrere Ansätze. Einige zielen auf die Beeinflussung des Prozesses selbst (= Dauer- oder Basistherapie), andere richten sich gegen die durch die MS verursachten Beschwerden (= symptomatische Therapie). Während eines akuten Schubes werden für einige Tage Glukokortikosteroide zur Unterdrückung der akuten Entzündungsprozesse verabreicht. Bei der Langzeittherapie stehen verschiedene immunmodulierende Substanzen zur Verfügung. Sie können den Verlauf der MS, so z.B. Schubhäufigkeit oder Schubschwere, langfristig positiv beeinflussen. Bei der symptomatischen Therapie werden die Symptome der MS, wie z.B. Spastik, medikamentös bzw. auch durch nicht-medikamentöse (Begleit-) Maßnahmen behandelt.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

Zum MS - Lexikon

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