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Was ist Multiple Sklerose?



Häufig gestellte Fragen

Dauerhafter Stress macht langfristig krank. Das gilt im besonderen Masse für Menschen mit MS. Denn akuter Stress kann das Schubrisiko erhöhen. MS-Betroffene sollten daher die gefährlichen Stressauslöser meiden und sehr sensibel auf Anzeichen von Stress in ihrem Körper achten.

Es ist allgemein unbestritten, dass Bewegung und körperliche Betätigung entscheidend zum menschlichen Wohlbefinden beitragen. Viele wissenschaftliche Untersuchungen konnten nachweisen, dass ein enger Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und seelischer Stimmungslage besteht. Diese allgemeingültigen Aussagen gelten auch für Betroffene mit Multipler Sklerose. Jede sportliche Betätigung ist zu begrüßen, die Freude macht und als wohltuend empfunden wird, da dies zur allgemeinen Steigerung der Lebensqualität beiträgt.

Neben den positiven seelischen Auswirkungen hat sich gezeigt, dass durch körperliche Aktivität MS-bedingten Beeinträchtigungen sehr effektiv begegnet werden kann, z. B. durch Erhaltung der Muskelkraft oder Trainieren der Bewegungskoordination. Bei einigen Beschwerden der MS können spezielle Sportarten Linderung verschaffen, so z.B.:

  • bei Spastik: Gymnastik, leichte Ballspiele, Reiten und Schwimmen (Bewegungen im Wasser fallen leichter. Das Wasser sollte jedoch nicht zu warm sein.)

  • bei Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen: Radfahren (oder Heimtrainer), Tanzen, Reiten

  • bei Sensibilitätsstörungen: Spiele auf Matten, Teppich, Sand oder Gras, Trampolinübungen

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche und degenerative Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Aufgrund dieser beiden Krankheitsmechanismen sprechen Experten auch von einer dualen Erkrankung. Infolge einer Fehlfunktion des Immunsystems können körpereigene Zellen das so genannte Myelin (= fett- und eiweißreiche Hülle, die die Nervenfasern umgibt und isoliert) und/oder Zellen im zentralen Nervensystem (= Gehirn und Rückenmark) angreifen. Die damit einhergehenden Entzündungen und Schädigungen der Nervenfasern führen zu Störungen der Nervenleitung und somit zu neurologischen Funktionsstörungen. Nach Abheilung der Entzündungen bildet sich ein verhärtetes Narbengewebe (Multiple Sklerose bedeutet daher wörtlich übersetzt "vielfache Verhärtung"). Dieses kann zu dauerhaften Einschränkungen der Nervenfunktionen führen.


In unserem MS-Lexikon gibt es Erklärungen wichtiger Fachbegriffe im Zusammenhang mit Multipler Sklerose.

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