28.05.2026 – Aktionen & Events

Welt MS Tag 2026: Diagnose MS! - Jetzt erst recht!

Am 30. Mai setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit weltweit ca. 2,9 Millionen von Multipler Sklerose betroffenen Menschen. Der Welt-MS-Tag klärt auf, soll Mut machen und das Verständnis für das Leben mit MS stärken.
Ein Mensch springt über eine Felsenschlucht

Gemeinsam sichtbar mit der Diagnose MS

Jedes Jahr am 30. Mai macht der Welt-MS-Tag auf die Lebensrealität von Menschen mit Multipler Sklerose aufmerksam. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Vorurteile abzubauen und Solidarität zu zeigen. Die chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems betrifft fast alle Bereiche des Lebens – umso wichtiger sind Aufklärung, Austausch sowie Verständnis und Unterstützung. Das Motto 2026 lautet: „Diagnose MS! Jetzt erst recht!". Es wurde von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) auf Basis des internationalen Rahmenthemas „Meine MS-Diagnose" der MS International Federation (MSIF) gewählt.1 Es steht für Selbstbestimmung, Mut und einen aktiven Umgang mit der Diagnose MS. 

Diagnose MS: individuell und herausfordernd

Multiple Sklerose wird oft als „Krankheit der tausend Gesichter“ bezeichnet – und genau das macht jede Diagnose so individuell. Viele Betroffene empfinden die Diagnose Multiple Sklerose zunächst als tiefen Einschnitt, der das Leben völlig auf den Kopf stellt und Verunsicherung auslöst. Oft dauert es etwas, das Vertrauen in den eigenen Weg zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Was dabei unterstützen kann, dass dieser Prozess gelingt, darüber sprachen wir vor einiger Zeit mit dem erfahrenen Diplom-Psychologen Bernhard Adelberg in einem Video-Interview für Aktiv mit MS.

Persönliche Erfahrungen mit der Diagnose MS

Aber wie meistern andere das Leben mit MS? In einem sehr persönlichen Blog-Beitrag zum Welt-MS-Tag 2024 beschrieb uns eine Betroffene, was ihr die Diagnose MS abverlangt – und was ihr Kraft gibt: „Seit meiner MS-Diagnose im Jahr 2004 hat sich mein Leben auf eine unerwartete Reise begeben, die von Mut und innerer Stärke geprägt ist. Aber auch von Tiefs. Der Umgang mit den eigenen Ressourcen ist essenziell. Mut bedeutet auch, die MS mit all ihren Facetten anzunehmen. Und innere Stärke bedeutet, auch an weniger guten Tagen und trotz belastender Symptome das Beste zu versuchen.“ Zum vollständigen Artikel geht es hier.


Referenzen:

  1. https://welt-ms-tag.dmsg.de/ (aufgerufen am 02.04.2026)