02.09.2026 – Gesundheit & Psyche

Stressmanagement bei MS – mit Meditation

Stress kann einen ungünstigen Einfluss auf die Multiple Sklerose haben. Eine Möglichkeit, aktiv gegenzusteuern, ist Stressmanagement – etwa durch eine meditative Fantasiereise, wie in unserem Video.
Teetasse auf einem Tisch und eine Hand in Yoga-Position im Vordergrund

Stress gehört für viele zum Alltag – für MS-Betroffene oft in ganz besonderer Weise. Denn neben äußeren Belastungen wie Familie, Beruf oder Terminen kann bereits die Erkrankung selbst ein erheblicher Stressfaktor sein. Belastender oder andauernder Stress kann den Verlauf der Multiplen Sklerose ungünstig beeinflussen und mit einem erhöhten Schubrisiko in Zusammenhang stehen.1 Umso wichtiger ist es, einen bewussten Umgang mit Stress zu finden – einen, der sich an den eigenen Bedürfnissen orientiert und im Alltag realistisch umsetzbar ist. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von Achtsamkeitstraining über Progressive Muskelrelaxation und Yoga bis hin zu Tai-Chi.

Meditation: eine sanfte Möglichkeit, dem Stress zu begegnen

Eine besonders sanfte Möglichkeit, äußeren Stress loszulassen, die Gedanken zur Ruhe zu bringen und neue Kraft zu schöpfen, ist die Meditation. Gerade für den Einstieg eignen sich angeleitete Formate – zum Beispiel in Form einer Fantasiereise. Deshalb haben wir vor einiger Zeit die erfahrene Yogalehrerin und Life-Balance-Coach Claudia Homberg gebeten, eine geführte Meditation speziell für Aktiv mit MS aufzuzeichnen. Die Meditation lässt sich sowohl im Sitzen als auch im Liegen durchführen – ganz so, wie es sich gerade stimmig anfühlt. Zum Meditations-Video mit Claudia Homberg geht es hier.